Diskussion zur Neugestaltung des Blasiikirchplatzes und der angrenzenden Straßen

Mittwoch, 13.Juni 2012, 10:07 Uhr
Zeh, Rinke, Stötzer, Manolow
Nordhausen (psv) „Wir werden einen langen Atem brauchen, um das Vorhaben zu Wege zu bringen“, sagte gestern Abend Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zum Stadtgespräch im Hinblick auf die Neugestaltung des Blasiikirchplatzes. Hauptthema war die Vorstellung und die Diskussion zu diesem Vorhaben und die Verkehrsführung in den angrenzenden Straßen durch das Planungsbüro Landschaftsarchitekten Stötzer sowie dem Leiter der Stadtsanierung in der Verwaltung, Mario Manolow.

Stadtgespräch

Zu Anfang stellte das Planungsbüro Stötzer Landschaftsarchitekten aus Freiburg nochmals die neuen Entwürfe zur Neugestaltung des Blasiikirchplatzes vor, die aus den Wettbewerbsergebnissen aus dem Jahr 2010 resultieren und in die die Ergebnisse aus dem 1. Stadtgespräch bereits einflossen. Schwerpunkte dabei waren neben der Gestaltung, vor allem Verkehrsorganisation und Bauablauf, die sich auf den Blasiikirchplatz, als auch auf die Straßen Engelsburg, Kranichstraße und Pferdemarkt beziehen.

„So ist vorgesehen, begleitend zu den derzeit laufenden Projekten‚ Einkaufszentrum Pferdemarkt‘ und ‚Kulturbibliothek‘, zeitnah den Straßenbau durchzuführen“, erklärte Gisela Maria Stötzer. Ideal wäre es, alles im September/Oktober 2013 zusammen zu eröffnen. Aber bei den beiden großen Baumaßnahmen sei es wegen dem Baustellenverkehr nicht möglich, Straßen aufzureißen. Geplant sei nun, den ersten Bauabschnitt am Pferdemarkt im September 2013 fertig zu stellen, der zweite Bauabschnitt solle im Jahr 2014 folgen. Ab 2015 wolle man den unmittelbaren Platz rund um die Kirche anfangen, so Stötzer.

Die Diskussion, die sich anschloss drehte sich im überwiegenden Teil um das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den neuen Einkaufsmarkt. Können die beiden Kreisverkehre das bewältigen? „Über die Verkehrsführung muss noch mal grundsätzlich nachgedacht werden“, sagte Dr. Klaus Zeh, Zeit sei auf jeden Fall noch vorhanden. Auch gab er zu bedenken, dass die umstrittenen Bushaltestellen auch ihr Gutes hätten, da sie ja Menschen, die schlecht zu Fuß unterwegs seien, zum Einkaufen bringen.

Spontanen Applaus von den Anwesenden erhielt Uta Triebel, die anregte darüber nachzudenken, den Pkw-Verkehr aus der Innenstadt raus zunehmen, so wie es auch schon in anderen Städten praktiziert werde. Nordhausen habe ja schließlich Straßenbahn und Busse.

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