Zwei Jahre nach Sperrung der alten: Neue Fußgängerbrücke in Hesserode ist frei

Montag, 22.Oktober 2012, 09:37 Uhr
Brücke Hesserode
Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen


Nordhausen-Hesserode (psv) Nach zwei Jahren Sperrung war es soweit: Mit dem symbolischen Banddurchschnitt haben Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (links), Ortsteilbürgermeister Michael Kramer (rechts) und Bürgermeister Matthias Jendricke sowie Doris König (Mitte) von der Baufirma die neue Helmebrücke im Ortsteil Hesserode eröffnet.

Das alte Bauwerk war marode und nicht mehr standsicher. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten wurde sich für die kostengünstige Variante einer vorgefertigten Aluminiumbrücke entschieden.

„Ich weiß, dass viele von Ihnen jetzt erleichtert sind. Denn sie haben während der gesamten 24 Monate lange Umwege in Kauf genommen, um zur Dorfmitte zu kommen. Es ist gut, dass dies jetzt ein Ende hat“, so Dr. Zeh zu den rund 50 Hesseröderinnen und Hesserödern, die zur Freigabe gekommen waren. „Vielleicht“, so Zeh weiter, „wird das Bauwerk ja ein Treffpunkt für Liebespärchen. Dann klappt’s in der Folge auch sicher mit der Verjüngung des Ortsteils.“

Die Gesamtbaukosten von 62.000 Euro werden zu 65 % aus Mitteln der Dorferneuerung durch den Freistaat Thüringen gefördert. Der städtische Anteil reduzierte sich damit auf ca. 22.300 Euro. „Damit konnte mit relativ geringen Mittel aus der Stadtkasse eine neue Verbindung zwischen der Nüxeier Straße und dem Ortskern erneuert und attraktiver gestaltet werden“, so der Oberbürgermeister.

Die Bauleistungen waren in zwei Losen ausgeschrieben worden. Um die Brückenkonstruktion sicher absetzen zu können, mussten die vorhandenen Widerlager ertüchtigt werden. Ausgeführt wurden diese Arbeiten durch eine Firma aus Urbach. Die Auftragsvergabe zur Lieferung und Einbau der Aluminiumbrücke ging nach einer öffentlichen Ausschreibung an eine Firma Glück aus Engen/Welschingen.