Ausstellung in der Flohburg eröffnet: Erinnerungen an die Zerstörung Nordhausens vor 70 Jahren

Sonnabend, 04.April 2015, 12:30 Uhr
Schüler eröffnen die Ausstellung
Nordhausen (psv) Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung anlässlich der Zerstörung Nordhausen vor 70 Jahren wurde im stadthistorischen Museum FLOHBURG eine entsprechende Ausstellung eröffnet und diesmal taten dies Schüler und Schülerinnen der Lessingschule sowie des Humboldt-Gymnasiums.

Sie führten mit Texten zur geschichtlichen Bedeutung Nordhausens im Jahr 1945 sowie mit dem Gedicht "Schwermütig Lied" von Rudolf Hagelstange und einem Bericht über die Boelcke - Kaserne in die Thematik ein.

Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh begrüßte es sehr, dass sich vor allen Dingen auch junge Menschen an diesem Gedenken aktiv beteiligen, "denn die Erinnerungen sind notwendig, dass die Fehler der Geschichte nicht vergessen und wiederholt werden", sagte er. Das Beschäftigen mit der Vergangenheit sei deshalb auch eine bleibende Aufgabe und nicht nur heute wichtig.

Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai zu sehen und soll
mit persönlichen Gegenständen, Zeitzeugenberichten, Fotos oder Dokumenten an jene Tage und Stunden im April 1945 erinnern. Zu sehen sind auf 17 Tafeln u.a. Ansichten der Stadt vor und nach der Zerstörung, persönliche Kalendereintragungen von Nordhäuserinnen und Nordhäusern sowie Relikte der Bombardierung.

Möglich wurde die Präsentation unter anderem durch die Unterstützung der bundesweiten Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ und durch den ehemaligen Bürgermeister und Zeitzeugen Dr. Manfred Schröter sowie seine Geburtstagsrunde vom Februar 2015. Dort hatte Dr. Schröter um Spenden für die Ausstellung gebeten.
Ronald Gäßlein umrahmt die Eröffnung musikalisch"Schwermütig Lied"Berichte
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