Wieder großzügig: Bochumer spenden 2000 Euro für Tafel und Jugendclub „Ost“

Montag, 13.Juli 2015, 14:16 Uhr
Bochumer zu Gast
Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen

Nordhausen (psv) Jeweils 1000 Euro für die „Nordhäuser Tafel“ und den Jugendclub in Nordhausen-Ost haben heute die Mitglieder des Bochumer Städtepartnerschaftsvereins gespendet. Anlass war die Begrüßung der Bochumer durch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh zum jährlichen Sommer-Besuch in Nordhausen.

„Gerade die freundschaftliche Begegnung der Bürger ist bis heute die tragende Säule der Partnerschaft zwischen Nordhausen und Bochum Und man konnte immer spüren: Es waren die großen Herzen und Ihr aufrichtiges Interesse, die letztlich ausschlaggebend für die Spenden waren“, sagte Dr. Zeh zu den Bochumer zur Begrüßung. Deshalb sei es eine Selbstverständlichkeit, dass sich anlässlich des 25. Jahrestags der Städtepartnerschaft die Vereine ins Goldene Buch der Stadt Nordhausen eingetragen hätten.

Hans-Joachim Tischer, Vorsitzender des Nordhäuser Pendants des Partnerschaftsvereins, stellte noch einmal die Großzügigkeit der Bochumer heraus: „Seit Bestehen der Partnerschaft haben die Bochumer bereits rund 30.000 Euro gespendet. Alles aus den Mitgliedsbeiträgen. Vielen Dank dafür!“

Die Vorsitzendes des Vereins „Nordhäuser Tafel“, Helga Rathnau, bedankte sich bei den Bochumer für die Spende: „Sie kommt genau zur richtigen Zeit. Alle zwei Kühltruhen haben ihren Geist aufgegeben.“

Der Jugendclub in Nordhausen-Ost wird das Geld für drei Wochenend-Fahrten mit Kindern und Jugendlichen verwenden, sagte Club-Chef Marco Kühlewind. "Wir haben Kinder, die haben das Wort `Urlaub´ zwar schon mal gehört, aber noch nie einen erlebt“, so Kühlewind.

Sabine Reich, Geschäftsführerin des Kreis-Jugendrings, der Träger des Jugendclubs in Nordhausen-Ost ist, nutzte ihre Dankesworte an die Bochumer für einen Hinweis: „Nordhausen-Ost ist ein Stadtteil mit Problemen. Aber er ist auch einer der stärksten Nordhäuser Stadtteile! Hier gibt es einen großen Zusammenhalt. Und hier wird Integration gelebt und zwar erfolgreich. Auch zwischen den Kulturen. Die Kommunikation klappt. Dabei spielt auch der Jugendclub eine wichtige Rolle.“