Ausstellung bis 3. Juli im Nordhaus: Rahmenstudie klimagerechte Quartiersentwicklung Nordhausen-Nord

Donnerstag, 15.Juni 2017, 09:54 Uhr
Nordhausen (psv) Mit der Belebung und Sanierung des Stadtteils Nordhausen –Nord befasst sich eine Studie, die die Stadtverwaltung und die Internationale Bauausstellung Thüringen (IBA) bereits im März im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung an drei Planungsbüros in Auftrag gab.

„Wir wollen das Plattenbaugebiet in Nord im Rahmen des energetischen Stadtumbaus weiter entwickeln und aufwerten, so dass es in den kommenden Jahren besser ausgenutzt und die Wohn- und Lebensqualität der Mieter und Bürger der Stadt deutlich erhöht wird“, sagte Bürgermeisterin Jutta Krauth bei der Vorstellung der Entwürfe.

Sieger-Entwurf
In einer Jurysitzung über die drei Entwürfe konnte sich gestern die Architekten von „Teleinternetcafe“ aus Berlin gegen „De Zwarte Hond“ im niederländischen Groningen sowie „Topothek“ aus Berlin, durchsetzen.

Alle drei Entwürfe seien bis zum 3. Juli 2017 im Begegnungszentrum „Nordhaus“ ausgestellt, so dass sich jeder ein Bild von den geplanten Umbauten machen könne, sagte die Bürgermeisterin. „Die Meinung der Bürger ist uns dabei sehr wichtig.“ Deshalb könne auch jeder diese in der Stimmzettelbox kundtun und so aktiv am Planungsprozess mitwirken, sagt sie und hofft eine rege Beteiligung zu dem vorgesehenen Bürgergespräch im Begegnungszentrum „Nordhaus“ am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, von 18 bis 20 Uhr.

Beteiligte
Die Beteiligten der Vorstellung der Projekte von links nach rechts: Petra Diemer und Beate Meißner, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, Kerstin Faber, IBA-Thüringen, Projektleiterin, Sven Dörmann, Vorstand Wohnungswesen der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz, Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen, Jutta Krauth, Bürgermeisterin, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen, Florian Köhl, Architekt; fatkoehl architekten (Berlin), Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR (Weimar)