Nordhausen als faire und weltoffene Stadt: „Lokale Fairtrade-Steuerungsgruppe“ gegründet

Montag, 15.März 2010, 15:21 Uhr
Nordhausen (psv) Die Stadt Nordhausen will sich als faire und weltoffene Stadt präsentieren. Dazu wurde eine „Lokale Fairtrade Steuerungsgruppe“ auf der Grundlage eines Stadtratsbeschlusses gegründet, der die Teilnahme der Stadt Nordhausen an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“ vorsieht.

Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern der Stadtratsfraktionen, des „Schrankenlos“ e.V., der Froebel Academy International GmbH und des Agenda 21- Büros der Stadt und kam Anfang März zu einem ersten Treffen zusammen.

Dabei sei es kein Zufall, dass das Agenda 21-Büro der Stadt Nordhausen diese Aufgaben übertragen bekommen habe, sagt Gabriela Sennecke vom Agenda21-Büro der Stadtverwaltung und Leiterin der Steuerungsgruppe, denn ökologisches Bewusstsein, soziale Verantwortung und stabile Wirtschaftbeziehungen sowohl auf regionaler als auch globaler Ebene seien die Grundlage nachhaltigen Handelns.

Aufgabe der Steuerungsgruppe wird es nunmehr sein, die Zertifizierung der Stadt Nordhausen als „Fairtrade Town“ voranzutreiben. Dazu wurden gemeinsam ein Arbeitsplan und ein Aktionsprogramm entwickelt. Mit der Zertifizierung soll es jedoch nicht getan sein, Maßnahmen zur „Fairtrade-Stadt“ sollen koordiniert, neue Aktivitäten entwickelt sowie lokale Akteure einbezogen bzw. vernetzt werden.

So werden sich z.B. der „Schrankenlos e.V.“ und weitere Partner mit einem Fairtrade-Imbissangebot am Aktionstag zur bundesweiten „Woche der Sonne“ am 8. Mai beteiligen. Die Stadt Nordhausen wird, wie zahlreiche weitere Akteure, am 5. Juni zu dem von Studenten der Fachhochschule initiierten Fairtrade Kinder- und Familienfest „Spiel mit - gestalte Zukunft!“ auf dem Hohekreuzsportplatz mit einem Informationsstand zur Fairtrade-Kampagne dabei sein. Darüber hinaus sollen die Öffentlichkeitsarbeit zu dieser Thematik weiter intensiviert und der Prozess einer „Fairtrade-Stadt“ mit Leben erfüllt werden.