Lärmaktionsplan / Umgebungslärm

Die EU-Umgebungslärm-Richtlinie 2002/49/EG hat die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm zum Ziel. Schädlichen Auswirkungen durch Umgebungslärm soll vorgebeugt werden, sie sollen gemindert oder verhindert werden. Insbesondere betrifft das in Städten jenseits der großen Ballungszentren Lärmquellen wie Straßen- und Schienenverkehr. Die Richtlinie sieht dafür ein zweistufiges Verfahren vor. Für die Stadt Nordhausen wurde die erste Stufe 2008 erarbeitet.

Gegenstand der zweiten Bearbeitungsstufe ist die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes auf Grundlage der Lärmkartierung (Stufe 2) für Straßenverkehr. Er beinhaltet zusätzlich prognostische Aussagen für Schienenverkehr (Eisenbahnstrecken der DB AG).

Im Ergebnis wurden beispielsweise Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung durch abschnittsweise Verlegung von Bundesstraßen B 234 und B 4 geplant. Weitere Maßnahmen mit lärmmindernden Auswirkungen sind z. B. die Verstetigung des Verkehrsflusses auf der Grimmelallee und die Verbesserung von Straßenoberflächen in der Kranichstraße.

Der Lärmaktionsplan soll künftig entsprechend den aktuellen Erfordernissen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz ist die Bevölkerung bei der Lärmaktionsplanung dabei rechtzeitig und effektiv zu beteiligen.

Zu Ihrer Information finden Sie im Download einen Kurzbericht, sowie die Langversion des Lärmaktionsplanes Nordhausen (Stufe 2) von 2013 einschließlich der entsprechenden Lärmkarten.
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