Sundhausen
|
||||||||||||||||||||||||||||||
| Sundhausen hat knapp 1200 Einwohner und liegt südlich von Nordhausen an der „Goldenen Aue“ zwischen Kyffhäuser und Harz. 983 wird Sundhausen erstmals erwähnt: Kaiser Otto II. hat damals einem Geistlichen in Magdeburg ein Gut “villa sundhusen als Schenkung vermacht. Zu dieser Zeit ist die „Goldene Aue“ noch nicht entstanden, das Dorf liegt inmitten von Wäldern, Wiesen und Sümpfen. Erst, als sich das Kloster Walkenried hier gründet, legen im Jahr 1144 Siedler den Sumpf trocken machen die Landschaft urbar. Das erste und älteste feste Gebäude von Sundhausen ist die Karlsburg. In den Jahren von 1479 bis 1509 wohnt hier Ritter Hans von Sundhausen, der auch Stadthauptmann von Nordhausen ist. Die „Goldene Aue“ hat die Entwicklung des Ortes bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts geprägt. Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es in Sundhausen sieben Güter. Zwischen 1865 und 1905 werden diese Güter von der aus Nordhausen stammenden Familie Schreiber aufgekauft und zu dem großen Schreiberschen Gut von Sundhausen zusammengefasst. Als Schwerpunkt betreibt das Gut auf seinen 650 Hektar großen Feldern den Zuckerrübenanbau als Monopol mit Handelsbeziehungen bis nach Amerika. Der Umwandlung in ein Volkseigenes Gut zu DDR-Zeiten folgt nach der politischen Wende“ Anfang der 1990er Jahre. |
Zu einem wichtigen Erwerbszweig neben der Landwirtschaft entwickelt sich in den fünfziger Jahren der Kiesabbau. |
|||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||
|