Sehenswürdigkeit der Stadt Nordhausen


sortiert nach: Thema1 | Thema2

Burgen und Schlösser
Kirchen und Klöster
natürliche Sehenswürdigkeiten
Museen, Denkmäler und Gedenkstätten
Schaubergwerke und Höhlen
Sport und Freizeit
Städte und Gemeinden
sonstiges


Stadtinformation
Nordhausen
Telefon Markt 1
99734 Nordhausen
Telefon 0 36 31 / 69 67 97
Fax 0 36 31 / 69 67 99
eMail stadtinfo@nordhausen.de
Öffnungszeiten
Mo - Fr 10 Uhr - 18 Uhr
Sa 10 Uhr - 14 Uhr

Kirchen und Klöster

Altendorfer Kirche "St. Maria im Tale"
Die Kirche wird ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche mit Dachreiter und hochgotischem Chor erbaut. Zisterzienser - Klosterfrauen nutzten die Kirche ab 1294 als Klosterkirche.


Blasii-Kirche
Die Blasii-Kirche ist die größte evangelische Kirche der Stadt und wird 1234 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dreijähriger Sanierungsarbeit wurde sie am 1. Advent 2004 wieder eröffnet.


Cyriaci-Kapelle und Siechenhof
Die Cyriaci-Kapelle aus dem 13. Jahrhundert - einst Hospital und Altenheim - ist heute Sitz der Kreismusikschule.


Dom „zum Heiligen Kreuz“
Ursprünglich als dreischiffige hochgotische Hallenkirche erbaut, nutzen sie Zisterzienser-Klosterfrauen seit dem 13. Jahrhundert als Kloster.


Frauenberg-Kirche „St. Maria auf dem Berg“
Die Frauenberg-Kirche "St. Mariae novi operis“ zählt zu den ältesten kirchlichen Baudenkmälern der Stadt. Mit ihrer ursprünglich dreischiffigen romanisch-kreuzförmigen Pfeilerbasilika wird sie um 1200 erstmals urkundlich erwähnt.


Petri-Turm
Mitten auf dem Petersberg, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, steht der 62 Meter hohe Petri-Turm. Er ist die Dominante im Nordhäuser Stadtbild und Wegweiser zum Stadtmittelpunkt.


Pfarrhaus "St. Blasii"
Wie eine Pforte zur Altstadt steht das Pfarrhaus der evangelischen Hauptkirche St. Blasii am Eingang der Barfüßerstraße. Es ist - geschmückt mit Verzierungen vom Dach bis zum Keller - eines der schönsten und kunstgeschichtlich wertvollsten Gebäude im Stadtbild.



natürliche Sehenswürdigkeiten

Natürliche Sehenswürdigkeiten
Der Raum um Nordhausen bietet viele Möglichkeiten zum Erkunden von natürlichen Sehenswürdigkeiten. Nachfolgend sind einige beschrieben:


Stadtpark
Um 1880 begann man planmäßig mit der Errichtung eines Stadtparks an der Parkallee. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, Rundwege und Teiche angelegt und Springbrunnen installiert. Der Stadtpark hat sich heute wegen seiner gut hergerichteten und ebenen Wege zum Mekka für Läufer entwickelt.



Museen, Denkmäler und Gedenkstätten

"Echter Nordhäuser" - Nordbrand-Traditionsbrennerei
1857 von Joseph Seidel gegründet und von 1907-1908 von seinem Sohn am heutigen Standort in der Grimmelallee neu errichtet, ist die Traditionsbrennerei das Symbol des Nordhäuser Branntweingewerbes.


Alte Kautabakfabrik
Die ehemalige Tabakfabrik der Firma Carl August Kneiff ist im typischen Industriestil des 19. Jahrhunderts errichtet. Sie besteht aus Kontor-und Fabrikgebäude, die von einer Mauer umgeben sind.


Der Roland
Zum 1. Mal wird die Existenz der Rolandstatue am Rathaus 1411 durch ein Wasserzeichen belegt. Schon damals stellte er eine Verkörperung für Freiheit, Macht und Gerichtsbarkeit dar. Der Roland ist das Wahrzeichen Nordhausens.


Harzquerbahnhof
Zwischen 1912 und 1913 wird das Verwaltungs - und Bahnhofsgebäude der Harzer Schmalspurbahnen errichtet


Kunsthaus Meyenburg
Das Nordhäuser "Kunsthaus Meyenburg" ist das Zentrum für Kunst und Kultur in Nordthüringen und im Harz. Es vermittelt seinen Besuchern ein komplexes Kunsterlebnis auf hohem Niveau.


KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist Teil der von der Bundesregierung und vom Land Thüringen getragenen Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (gegründet 1994). Neben der Dauerausstellung zur Entstehung und Funktion des Lagers bietet die Gedenkstätte Führungen im Lagergelände und in den Stollenanlagen an. Die Dokumentationsstelle und die Bibliothek sind nach Absprache zugänglich. Der KZ-Komplex Mittelbau-Dora mit seinen mehr als 40 Außenlagern erstreckte sich in den letzten beiden Kriegsjahren über die gesamte Region um Nordhausen. Die Insassen dieser Lager mussten überwiegend in Bauprojekten zur Untertageverlagerung der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit leisten.


Museum Flohburg
Der gotische Fachwerkbau mit einer Kelleranlage aus der romanischen Zeit wird erstmals 1330 urkundlich als Stadthaus der Ritterfamilie Barte erwähnt. Nach der Restaurierung im Jahr 2000 beherbergt es das Altstadtmuseum Flohburg.


Museum Tabakspeicher
Als Speicher einer Tabak- und Zigarrenfabrik im 19. Jahrhundert zeigt der Tabakspeicher seit seiner Restaurierung die Geschichte des Handwerks, der Industrie und der Stadtarchäologie. Zugleich ist es - insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche - ein Museum zum Anfassen und Mitmachen.


Rathaus
Die erste schriftliche Erwähnung vom Bau des Rathauses stammt aus dem Jahr 1360.


Waisenhaus
Das dreigeschossige Fachwerkhaus mit „K - Streben“ und sichtbarer Ziegelausmauerung der Gefache wurde 1717 als Waisenhaus eingeweiht. Ein vorkragendes Obergeschoss kennzeichnet die Nordfassade.



Sport und Freizeit

Antwerpener "Rubensgarten"
Antwerpen präsentiert sich mit dem „Rubens-Garten“


Badehaus
In dem 1907 errichteten Jugendstilbad in der Grimmelallee stehen den Besuchern heute nach einer umfangreichen Rekonstruktion und Erweiterung in den Jahren 2000/2001 ein Erlebnisbad mit einem Gesundheitsbad, ein Familienbad mit Planschbecken und ein 25 Meter langes Sportbecken mit vier Bahnen und einer Röhrenrutsche sowie einem großzügig gestalteten Sauna- und Bistrobereich im Obergeschoss zur Verfügung.


Filmpalast "Neue Zeit" - Cinestar
Der Name des Kinos hat die Wende überdauert. Von Innen hat es jedoch nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit dem früheren Lichtspielhaus. Vier Kinosäle und ein modern eingerichteter Eingangsbereich machen den Filmpalast "Neue Zeit" zum Magneten für Besucher aller Altersgruppen.


Freibäder und Zeltplatz
Mehrere Freibäder und der Zeltplatz laden im Sommer zum Baden und Entspannen ein.


Nordhäuser Reptilienzoo
Seit dem 1. Mai gibt es in Nordhausen einen Zoo mit Reptilienhaus, großem Freigehege, Steichelzoo und Abenteuerspielplatz.


Spiel- und Freizeitplätze für Kinder und Jugendliche
Auf dem Petersberg gibt es viele Möglichkeiten zur sportlichen Freizeitgestaltung für Jugendliche und Spielplätze, die auch im Stadtgebiet vorhanden sind.


Theater
Das nach Plänen des Nordhäuser Architekten Gustav Ricken errichtete neoklassizistische Gebäude wird 1917 als Stadttheater eingeweiht. 1992 fusioniert es mit dem Loh-Orchester-Sondershausen. Neben Konzerten werden mit eigenen Ensembles Musiktheater- und Ballettinszenierungen und Schauspiele seit 2005 in Kooperation mit dem Landestheater Rudolstadt aufgeführt.



sonstiges

Altes städtisches Wasserwerk
Das alte städtische Wasserwerk wird im Jahr 1930 errichtet und 1931 in Betrieb genommen. Eine Transmission in der Filterhalle ist seit 1931 störungsfrei in Betrieb und heute noch voll funktionsfähig. Die zum Wasserwerk gehörenden Hochbehälter werden zuvor 1873 und 1903 fertig gestellt. Deshalb gilt 1873 als Geburtsjahr der einheitlichen kommunalen Trinkwasserversorgung in Nordhausen.


Die Nordhäuser Straßenbahn
Auf eine über 100-jährige Geschichte kann die Nordhäuser Straßenbahn zurückblicken. Mit einem Zweiliniennetz von 7,8 km und einer Nord-Süd- (Linie 1) sowie Ost-West- (Linie 2) Anbindung gehört Nordhausen zu einem der kleinsten Straßenbahnbetriebe Deutschlands. Seit dem Jahr 2000 verkehren moderne Niederflurbahnen auf allen Strecken.


Finkenburg
Das gotische Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert dient den Nordhäuser Handwerkern als Gildehaus. 1993 wird das Gebäude im Inneren durch Brandstiftung stark beschädigt. Es wird originalgetreu saniert und im Jahr 1997 wieder eröffnet. Heute ist die Finkenburg Sitz der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen.


Gehege
Das Gehege, der älteste Naturpark Nordhausens, erstreckt sich auf rund 16 Hektar inmitten der Stadt. Es diente den Nordhäusern seit Jahrhunderten als Vergnügungs- und Erholungsstätte.


Hauptbahnhof
Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecken nach Arenshausen, Northeim, Kassel und Erfurt wird Nordhausen zwischen 1867 und 1869 zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt südlich des Harzes. In dieser Zeit entsteht das repräsentative Empfangsgebäude mit Speisesaal und Warteräumen, das im Laufe der Jahre immer wieder erweitert und umgebaut wird.


Landratsamt
Das Gebäude wird als Kreisständehaus zwischen 1867 und 1868 entlang der damals noch weitgehend unbebauten Grimmelallee errichtet. Das separat stehende villenartige Nebengebäude wird 1891 und 1892 erbaut und dient damals als Geldinstitut.


Rothleimmühle
Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle stammt aus dem Jahre 1304. Von 1305 bis 1523 ist die Mühle im Besitz des Altendorfer Zisterzienser Nonnenklosters. Heute ist die Mühle ein Jugendgäste- und Bildungshaus in Trägerschaft des JugendSozialwerks Nordhausen e.V.


Stadt- und Gästeführungen
Gut ausgebildete Stadt- und Gästeführer erläutern anschaulich die Sehenswürdigkeiten der Stadt und bieten den Gästen eine Einführung in die Historie von Nordhausen.


Torhaus des Spendekirchhofes
Das Torhaus wird 1667 erbaut und dient bis 1882 dem Totengräber vom dahinter gelegenen Spendekirchhof als Wohnung. Nach Rekonstruktionsmaßnahmen im Jahr 2000 beherbergt es bis 2005 künstlerische Werkstätten und wird heute als Wohnhaus genutzt.


Walkenrieder Hof
1292 wurde das Grundstück vom Kloster Walkenried erworben, das dort ein Kornhaus errichtete. 1345 erweiterte man das Gebäude und baute es als Getreidespeicher um. Trotz mehrfacher Brände blieben die Außenmauern immer erhalten.


Zwinger
Ursprünglich ist der Zwinger als Teil der Stadtbefestigung ein Rundturm von fast 19 Metern Durchmesser und 2,50 Metern dicken Mauern mit 5 großen Schießscharten, die dazu dienten, den früheren Stadtgraben unter Beschuss zu nehmen, um sich vor feindlichen Angreifern zu schützen.



Home > Stadt & Tourismus > Sehenswürdigkeiten

Seitenanfang
Impressum – Projekt 2.6 – © 2002 - 2009 Stadt Nordhausen - 0.5 - 5.2.11