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„25 Jahre freier Brocken – Grenzenloser Harz“

25 Jahre freier Brocken - Grenzenloser Harz (Foto: FLOHBURG | Das Nordhausen Museum)Eine Fotoausstellung von Hansjörg Hörseljau

Unter diesem Titel steht eine Fotoausstellung des Bildjournalisten Hansjörg Hörseljau, die ab Samstag, 5. Dezember 2015 im Grünen Salon präsentiert wird. Die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite des Wandels der Region Harz: die Grenze, den Mauerfall, die Brockenöffnung, die Liegenschaften der östlichen und westlichen Geheimdienste, die Verwandlung der Natur vom Sperrgebiet zum Nationalpark und den Brocken heute, als einem der wichtigsten Tourismusziele im Harz. Dargestellt werden auch Zeitsprünge von der innerdeutschen Grenze vom nördlichen Vorharz bis ins Eichsfeld.
Die Gegenüberstellungen von historischen und aktuellen Fotos und Bildern zeigen die Umschwünge: ehemals gesperrte Orte sind heute frei zugänglich und wichtige touristische Attraktionen. Es ist die bisher umfangreichste und eindringlichste Fotodokumentation zu den politischen Umwälzungen und Veränderungsprozessen im Harz.
Die Unerreichbarkeit des Brockens war, wie die Mauer in Berlin, ein Symbol für die Teilung und 1989 für die Wiedervereinigung Deutschlands. Mit dem Mauerfall und der Brockenöffnung rückte die Region Harz endlich wieder ins öffentliche Interesse. Als einer ihrer letzten Stützpunkte in Deutschland verließen die russischen Streitkräfte am 30. März 1994 den Brocken. Die ehemalige Grenze, das Zusammenwachsen der ursprünglich getrennten Landesteile und der Brocken haben in der fotografischen Arbeit von Hansjörg Hörseljau eine zentrale Rolle. Seine Fotos sind ein geschichtliches und kulturelles Gedächtnis.
Ergänzt wird die Ausstellung durch den Bildband „Der Brocken – ein freier Berg“.
Seit Anfang der 80er Jahre arbeitet Hansjörg Hörseljau als Fotojournalist. Seine Auftraggeber sind u. a. Magazine wie DER SPIEGEL, FOCUS und DIE ZEIT.
Daneben widmet sich der Fotograf eigenen Langzeitprojekten.
Zeitraum:
05.12.2015 - 28.02.2016
Ort:
Flohburg
Veranstalter:
03631 4725680 | flohburg@nordhausen.de



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