Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.

Sanierung des Theaters Nordhausen

Das Theater der Stadt Nordhausen wurde letztmalig im Jahr 1984 grundsaniert. Die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes ist zum Erhalt des Spielbetriebes notwendig und soll die Existenz des Theaters über einen langfristigen Zeitraum absichern. Ferner wird die Spielstätte mit der Sanierung den Anforderungen eines zeitgemäßen Arbeitsschutzes für die Beschäftigten gerecht.

Kosten- und Finanzrahmen der Sanierung

Für die Sanierung und Erweiterung des Theaters Nordhausen stehen finanzielle Mittel in Höhe von 24,2 Mio. Euro zur Verfügung. Dabei werden zwölf Millionen. Euro Förderung durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und zehn Millionen Euro durch die Thüringer Staatskanzlei bereitgestellt. Die Stadt trägt einen Anteil von 2,2 Mio. Euro als Eigenmittel.

Dauer der Baumaßnahme

Die Realisierung des Projektes - von der Planung, über Fertigstellung des Anbaus und die Sanierung des Haupthauses - beginnt in diesem Jahr und endet voraussichtlich Ende des Jahres 2024.

Abruf der Landesmittel

Grundlage für die Gewährung von Fördermitteln ist die Erstellung eines Raumprogramms und die Ermittlung zusätzlich erforderlicher Nutzflächen, um die räumlichen Defizite und die damit verbundenen gravierenden Mängel hinsichtlich des baulichen Brandschutzes und des Arbeitsschutzes beseitigen zu können.

Dieses Raumprogramm (Grundvariante) mit einem Kostenrahmen von 24,2 Mio. € wurde geprüft und als Prinzipstudie vorgelegt. Diese wurde am 06.04.2018 der TSK vorgestellt und liegt im finanzierbaren Gesamtbudget.

Die Darstellung der Gesamtfinanzierung wird bis zur Antragstellung der Fördermittel im November 2018 beim TMIL durch einen Bauzeiten- und Finanzierungsplan konkretisiert.

Vergabe und Leistungsphasen

Die Stadt Nordhausen unterliegt als öffentlicher Auftraggeber bei allen Ausschreibungen den vergaberechtlichen Vorschriften. Mit der Beantragung der Fördermittel beim TMIL im November 2018 sind Planungsunterlagen bis zur Leistungsphase 3 der HOAI (Entwurfsplanung) einzureichen. Diese Planungsleistungen wurden europaweit im Verhandlungsverfahren gemäß der Vergabeverordnung von öffentlichen Aufträgen ausgeschrieben.

Das Ausschreibungsverfahren der Planungsleistungen im Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV sieht vor, dass sich zunächst alle interessierten Planungsbüros für eine Teilnahme am Verhandlungsverfahren bewerben können. Um für diese anspruchsvolle Planungsleistung den geeigneten Planer auszuwählen ist es unerlässlich, Kriterien zu definieren, auf deren Grundlage die Leistungsfähigkeit, Fachkompetenz, Erfahrung und Zuverlässigkeit geprüft werden kann.

Die Einhaltung der vergaberechtlichen Vorschriften ist Bedingung für die Gewährung der Fördermittel.

Die Beauftragung der Planungsleistungen bis Leistungsphase 3 wird durch den Freistaat Thüringen zu 100 % gegenfinanziert.