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Wettbewerb Blasii-Kirchplatz: Preisgericht kürt zwei Arbeiten

Bild: Das Preisgericht bei der Tagung
Das Preisgericht bei der Tagung (Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen)
Bild: So sieht die Preisträgerin die Zukunft des Platzes
So sieht die Preisträgerin die Zukunft des Platzes (Foto: Privat6)
Zum Bild 1: Das Preisgericht bei der Sitzung in der Kreissparkasse.

Zum Bild 2: Eine Ansicht des Platzes des 2. Preisträgers.


Nordhausen (psv) Das Preisgericht des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Blasii-Kirchplatzes hat gestern am Ende einer mehr als zehnstündigen Sitzung in der Kreissparkasse zwei Arbeiten als Preisträger ermittelt. Den 1. Preis bekommt Gisela Marta Stötzer, Freiburg. Der Träger des 2. Preises ist das Büro lohrer.hochrein landschaftsarchitekten, München und Magdeburg. Das sagte heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.

Sämtliche 21 eingereichten Wettbewerbsarbeiten können vom 6. bis 30. September 2010 in der Kreissparkasse Nordhausen, Kornmarkt 9, zu den üblichen Geschäftszeiten besichtigt werden. Am 15. September werden die Nordhäuser Stadträte während ihrer Sitzung in einer „1.Lesung“ die Wettbewerbsergebnisse besprechen, am darauf folgenden Tag, dem 16. September, werden die Preisträger-Arbeiten der Öffentlichkeit im Rahmen eines „Nordhäuser Stadtgesprächs“ vor- und zur Diskussion gestellt, bevor am 24. November die Stadträte endgültig darüber entscheiden, welcher der Entwürfe wie umgesetzt werden soll. „Wir haben also noch einen langen Prozess bis zur endgültigen Entscheidung vor uns“, sagte Frau Rinke.

„Wir gestalten diesen Platz für die Zukunft und nicht für die Vergangenheit“ – das habe man bei den Preisträgerarbeiten gespürt, sagte Frau Rinke weiter. Trotz dieser zeitgemäßen Herangehensweise aller Wettbewerbsteilnehmer „hat man gespürt, dass sich der Großteil der Büros intensiv mit der Geschichte des Platzes auseinandergesetzt hat.“

Die beiden Preisträgerarbeiten haben sich für Neu-bzw. Ergänzungsbauten zur Platzgestaltung entschieden“, sagte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan. Bei beiden Arbeiten blieben die derzeit auf dem Platz vorhandenen Gebäude erhalten wie auch ein Großteil der Bäume. Beiden Arbeiten sei ebenfalls gemeinsam, dass sie dem Platz Intimität verleihen würden, die durch die Ergänzungsbebauung in Richtung Kranichstraße entstehe wie auch durch den Lückenschluss neben der Eselsgasse. „Beide Arbeiten sind nicht historisierend, sehen den Platz allerdings als wichtige Schnittstelle zwischen Alt und Neu. Darüber hinaus lassen beide Entwürfe die Umsetzung der Neugestaltung in Teilschritten zu.“

Details zum Wettbewerb und Bilder von den beiden Preisträgerarbeiten gibt es unter www.nordhausen.de beim Klick auf das Bild „Wettbewerb Neugestaltung Blasiikirchplatz“, und dort im Bereich „Presse“.