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Lyrik gegen das Vergessen – Gedichte aus Konzentrationslagern

Freitag, 18.Februar 2011, 10:01 Uhr
Das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte am 15. Februar 2011 im Bürgersaal der Stadtverwaltung Nordhausen eine Lesung mit musikalischer Begleitung – Lyrik gegen das Vergessen, Gedichte aus Konzentrationslagern. Begrüßt wurden die Gäste vom Leiter des Landesbüros, Herrn Dr. Dietmar Molthagen sowie Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Herrn Matthias Jendricke.

Trotz menschenverachtender Behandlung in den Lagern, Ghettos und in den Gefängnissen der Nationalsozialisten, haben viele Menschen es geschafft, ihre Gefühle und Erfahrungen als Gefangene aufzuschreiben, zu bewahren und für die Zukunft zu dokumentieren. Sie schrieben unter Lebensgefahr eindrucksvolle Texte, die bei dieser Lesung vorgetragen wurden. Der Germanist Michael Moll hat in den vergangenen Jahrzehenten diese Texte systematisch gesammelt und dokumentiert. Im Jahr 1991 erschien die Anthologie Lyrik gegen das Vergessen. Diese Anthologie erscheint in einer Neuauflage im Jahr 2008.

Gelesen wurden die Texte von der Schauspielerin Ursula Illert. Sie spielte fast zwei Jahrzehnte an verschiedenen Theatern, und arbeitete fast seit 20 Jahren frei als Sprecherin für Funk und Fernsehen. Begleitet wurde sie von der Cellistin Anke Hirsch. Beide arbeiten schon lange zusammen und sind immer wieder mit literarisch-musikalischen Programmen unterwegs.
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