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Buchvorstellung:„Rudolf Hagelstange – Der Schriftsteller und Dichter aus Nordhausen am Harz: Ein Lesebuch“

Freitag, 11.November 2011, 08:20 Uhr
Nordhausen (psv) Anlässlich des 100. Geburtstages von Rudolf Hagelstange hat die Stadt Nordhausen das Buch „Rudolf Hagelstange – Der Schriftsteller und Dichter aus Nordhausen am Harz: Ein Lesebuch“ herausgegeben. Zur Buchpräsentation lädt jetzt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke am 15. November, um 19:30 Uhr in das Museum Tabakspeicher ein. Der Eintritt ist frei.

Nach einer Einführung zum Buchprojekt durch Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose werden Christine Gerull und Stephanie Knoche abwechselnd Auszüge aus den Werken Hagelstanges lesen. Anschließend wird Heidelore Kneffel zum Leben und Wirken Hagelstanges sprechen.

Rudolf Hagelstange wird am 14. Januar 1912 in Nordhausen geboren. Er besucht das Nordhäuser humanistische Gymnasium und veröffentlicht schon als Schüler in der Lokalpresse Gedichte. Nach dem Studium 1931-1933 in Berlin ist er von 1936 – 1938 Volontär der „Nordhäuser Zeitung“. Den Krieg überlebt er in einer Nachrichtentruppe, als Mitarbeiter einer Soldatenzeitung und Kriegsberichterstatter in Frankreich, seit 1944 in Italien. Ende November 1944 entstehen in Verona die letzten Sonette seines „Venezianischen Credos“: Diese 35 Sonette begründeten seinen Ruf als Lyriker und Dichter der Nachkriegszeit und nehmen in seinem Gesamtwerk einen besonderen Platz ein. Trotz Gefangenschaft und mehrerer Hindernisse gelangt es im Handgepäck des Dichters auf der Heimreise nach Nordhausen in Wiesbaden in die Hände von Anton Kippenberg, der es als Auftakt für die neue Insel-Produktion 1946 herausbringt. Rudolf Hagelstange stirbt am 5. August 1984 in Hanau.

Hagelstange hinterlässt ein umfangreiches lyrisches Werk, auch Romane, Erzählungen und Aufsätze. Er trat auch als Verfasser von Nachdichtungen (z.B. von Werken Pablo Nerudas), als Übersetzer (z.B. der Fabeln des Aesop) und als Herausgeber an die Öffentlichkeit.