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Theater-Finanzierung: OB Dr. Klaus Zeh: Erhöhte Finanzierungsanteile wären erneutes klares Bekenntnis / Theaterbelegschaft hat entscheidenden Beitrag geleistet

Sonnabend, 28.Mai 2016, 11:46 Uhr
Das Theater Nordhausen
Nordhausen (psv) Nach längeren und anspruchsvollen Vertragsverhandlungen mit dem Freistaat zur künftigen Finanzierung der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen Gmbh , wird Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh dem Stadtrat im Juni 2016 und zuvor den zuständigen Ausschüssen, zwei Vorlagen zur Entscheidung vorlegen:

1. Die Aufhebung des Beschlusses, in dem sich der Stadtrat lediglich zu einer Verstetigung der Zuschüsse für die nächsten Jahre verpflichtet hatte.

2. Eine Beschlussvorlage, die den Vetragsentwurf mit dem Land beinhaltet und die Verpflichtung der Stadt zu einer höheren Zuschusszahlung an das Theater wie folgend im Vergleich zum Stand 2016 dargestellt, in dem die Stadt 2,69 Millionen Euro zahlte, beinhaltet:

2017: um 66.515 Euro auf 2,75 Millionen Euro
2018: um 88.409 Euro auf 2,78 Millionen Euro
2019: um 280.165 Euro auf 2,97 Millionen Euro
2020: um 354.370 Euro auf 3,04 Millionen Euro
2021: um 430.429 Euro auf 3,12 Millionen Euro.

Hinzu kommt, dass die Stadt Nordhausen

1. die Unterhaltung des Theatergebäudes mit jährlich rund 63.000 finanzieren wird.

2. Zu mehr als der Hälfte (55%) den erhöhten Zuschuss des Landkreises über die Kreisumlage ebenfalls mitfinanziert.

Die Stadt Nordhäuser ist größter Gesellschafter der Theater und Orchester GmbH

Oberbürgermeister Dr. Zeh sagt:

„Mein ausdrücklicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Hausleitung der Theater GmbH: Denn die Zuschüsse der Gesellschafter hätten deutlich höher ausfallen müssen, hätte das Theater nicht einen Rücklagenfonds gebildet, der sich aus dem Gehaltsverzicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter speiste. Auf diesen Fonds kann jetzt zurückgegriffen werden. Die Bildung dieses Fonds war eine kluge und vorausschauende Entscheidung. Ich habe großen Respekt vor der Bereitschaft der Theaterbelegschaft, unter persönlichem Verzicht, einen substantiellen Beitrag zum Fortbestand unseres Theaters geleistet zu haben.

Sollten diese o.g. Beschlüsse gefällt werden, ist dies ein erneutes klares Bekenntnis zu unserem Theater. Ich wünsche mir, dass dieses Bekenntnis eine möglichst breite Mehrheit findet. Wir haben das Verhandlungslimit mit dem Freistaat voll ausgeschöpft. Unser Theater als wohl einem der wichtigsten Einrichtungen der Stadt für das Selbstverständnis der Nordhäuserinnen und Nordhäuser, für ein Haus der Kultur und der Bildung und dem kulturellen Leuchtturm der gesamten Südharzregion, wäre damit für weitere fünf Jahre gesichert. Hinzu kommt der wirtschaftliche Aspekt: Die rund 11 Millionen Euro aller Zuschussgeber potenzieren sich zu letztlich 18 Millionen Euro durch wirtschaftliche Folgeeffekte.“