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Kirchenmusik aus der Partnerstadt Bochum am 26. Oktober in St. Blasii

Dienstag, 24.Oktober 2017, 10:04 Uhr
Nordhausen (psv) Im Rahmen seiner Konzertreise „Reformation-Gegenreformation-Ökumene“ gastiert das Musikensemble Collegium vocale und Collegium instrumentale aus Bochum am kommenden Donnerstag, dem 26. Oktober, um 19:30 Uhr, in der St. Blasiikirche in Nordhausen. Oberbürgermeister Kai Buchmann wird die Gäste aus Nordhausens Partnerstadt um 14:30 Uhr im Ratssaal des Bürgerhauses begrüßen.

Collegium Vocale und instrumentale Bochum (Foto: privat)
Das Ensemble aus der Partnerstadt genießt international einen sehr guten Ruf. In vielen europäischen Ländern aber auch in Übersee konnten sie Zuhörer und Fachleute mit ihrem hohen musikalischen Niveau und vielfältigen Repertoire überzeugen.

Die Musiker werden unter der künstlerischen Leitung von Prof. Hans Jaskulsky, die Polarität aber auch die gegenseitig fruchtbare Konkurrenz der kirchenmusikalischen Entwicklungen deutlich machen. Zwei wichtige Werke des 18. und 19. Jahrhunderts führen mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Franz Liszt vor Augen und Ohren, dass der kirchenmusikalische Aufbruch „Reformation – Gegenreformation“ über Luthers Zeit hinaus für Generationen und Jahrhunderte hinaus wirksam war.

Mit Bachs Leipziger Kantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ eröffnet eine der berühmten Reformationskantaten das Programm. Mit Liszts „Missa choralis“ erklingt ein Werk, das Liszt, der gerade in Rom die niederen Priesterweihen empfangen hatte und für den römisch-katholischen Gottesdienst schrieb. Die für gemischten Chor, Solisten und intonationsstützende Orgel disponierte Messe wurde von Hans Jaskulsky für Kammerorchester instrumentiert. Zwischen diesen beiden theologischen und kompositorischen Antipoden stellen die beiden Collegien eine Uraufführung von Heinrich Poos: „Stundenbuch“, die sich als Chorzyklus versteht mit Vertonungen neu- und alttestamentlicher Texte. Dieser Zyklus ist der gewichtige Beitrag des Berliner Komponisten aus Anlass des Reformationsjubiläums.

Der Eintritt zum Konzert in der Blasii-Kirche ist frei. Um eine kleine Spende wird gebeten.