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Bund fördert Sanierung der Albert-Kuntz-Schule mit 2,8 Mio. Euro

Donnerstag, 03.Januar 2019, 15:26 Uhr
Nordhausen (psv) Die Stadt Nordhausen wird für die Sanierung des Schulgebäudes, der Schulsporthalle und der Außensportanlagen der Albert-Kuntz- Grundschule eine Bundes-/Landesförderung in Höhe von 2,783 Millionen Euro erhalten. Die Baumaßnahme betrifft neben dem Schulgebäude (u.a. die Schaffung der Barrierefreiheit, die Ausbringung flächendeckenden W-LANs) auch die Sanierung der Schulsporthalle und der Außensportanlagen. Die Stadt Nordhausen wird die nichtförderfähigen Kosten in Höhe von ca. 274.000 Euro, u.a. für die temporäre Auslagerung von Raumkapazitäten in ein Schul-Containergebäude, übernehmen. Baustart für die einjährige Maßnahme sind die diesjährigen Sommerferien.

Die Bundesmittel aus dem Bundesprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen sowie weitere Landesmittel werden durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft auf Basis eines Fördermittelantrages vergeben. Mit der Sanierung erfolgt die Herstellung der Barrierefreiheit, die Installation eines Amok-Warnsystems, die Trockenlegung des Kellergeschosses, die Sanierung der Klinkerfassade, die Erneuerung der Innentüren und der Fußbodenbeläge, die malermäßige Instandsetzung des gesamten Gebäudes, die Erneuerung der Elektroanlage sowie der Einbau eines flächendeckenden WLAN im Schulgebäude. Daneben erfolgt die Sanierung der Schulsporthalle und der Außensportanlagen der Grundschule.

Mit den Baumaßnahmen soll in den Sommerferien dieses Jahres begonnen werden. Die Bauzeit beträgt ein Jahr. Für die umfassende und zügige Sanierung ist es vorgesehen, die Schule jeweils in zwei Abschnitten halbseitig zu sanieren. Die Absicherung des erforderlichen Unterrichts- und Aufenthaltsraums für die jeweils gesperrte halbe Schule erfolgt über bewährte Schul-Containergebäude.

Der Hauptausschuss der Stadt Nordhausen hatte bereits am 19. Dezember 2018 die Vergaben der erforderlichen Planungsaufgaben Gebäudeplanung, Planung der haustechnischen Installationen Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik und Freiflächenplanung in Höhe von knapp 441.800 Euro beschlossen.