Meldung

„Interkulturelle Woche und Faire Woche“ 2019

Mittwoch, 11. September 2019, 07:24 Uhr
Vom 14. September bis 1. Oktober stehen in Nordhausen die Zeichen wieder auf faire und interkulturelle Veranstaltungen: Vorträge, Ausstellungen und Aktionen.

Die Arbeitsgruppe „Interkulturelle Woche und Faire Woche“ des NIMM (Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund) hat über 35 Mitmach- und Aktionsangebote organisiert. Hier besteht auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Zum diesjährigen Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ treten zahlreiche Aktive für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen im Hinblick auf das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten ein. Engagement, das Mut macht! Denn mit der Schaffung von Begegnungsräumen gelingt es, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Beteiligen Sie sich an den Festen, Sport-, Bildungs- und Kochangeboten im Rahmen der Interkulturellen Woche. Ich bin sicher, es ist für jede*n etwas dabei“, so Bürgermeisterin Jutta Krauth, die diesjährige Schirmherrin der Fairen und Interkulturellen Wochen in Nordhausen. Dabei reiht sich Nordhausen in über 7.000 Veranstaltungen deutschlandweit ein.

Am 14. September wird die Faire Woche eröffnet mit einem Kleidertausch vor dem WeltladenCafé. Die Bürgermeisterin Frau Krauth wird am Abend das 3. Sommerkonzert der Kurzen Meile eröffnen. Das Thema der Fairen Wochen lautet „Gleiche Chancen durch Fairen Handel - Geschlechtergerechtigkeit“. „Weltweit werden Frauen in vielen Lebensbereichen strukturell benachteiligt“, erläutert Stephanie Tiepelmann-Halm vom WeltladenCafés die Auswahl des Themas der Aktionswoche in der Fairen Woche in diesem Jahr.

Nach Angaben des Weltladens haben vor allem Frauen im Globalen Süden weniger Zugang zu Bildung, weniger Chancen auf ein eigenes Einkommen und sind deswegen deutlich häufiger als Männer von Armut betroffen. Auch in Deutschland herrsche keine Gleichberechtigung, was sich z.B. in der unterschiedlichen Bezahlung von Frauen und Männern niederschlage. Laut Tiepelmann-Halm tritt der Faire Handel seit 50 Jahren für mehr Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern ein unter anderem durch gezielte Förderung von Frauen, beispielsweise durch einen besseren Zugang zu Bildung sowie zu Produktionsmitteln wie Land und Krediten.

Den Wechsel zur Interkulturellen Woche läutet das Essen der Kulturen am 22. September in der Kurzen Meile ein. 15 Vereine, Verbände und Organisationen und die Stadt- und Kreisverwaltungen haben in diesem Jahr einen umfassenden Veranstaltungskalender zusammengestellt. Das Angebot reicht vom Escape Room, hin zu sportlichen Veranstaltungen über kulinarische Köstlichkeiten.


Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.