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EinHarz-Initiative: 10. Treffen des Arbeitskreises Verkehrsinfrastruktur in Nordhausen

Donnerstag, 27. Februar 2020, 18:24 Uhr
EinHarz-Initiative:
10. Treffen des Arbeitskreises Verkehrsinfrastruktur in Nordhausen

Nordhausen (psv) Heute fand das 10. Treffen des Arbeitskreises Verkehrsinfrastruktur unter Vorsitz der Stadt Nordhausen in der Stadtbibliothek Nordhausen statt. Hauptthemen des Arbeitskreises waren das Projekt e-CarSharing Harz, der aktuelle Stand in der Zusammenarbeit für ein einheitliches „Harzticket“ oder „Vernetzte Verkehrsangebote für Bewohner und Besucher des Harzes“ sowie die verbesserte Verbindung der Fahrzeiten von Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

„Das Projekt e-CarSharing Harz soll in Anlehnung an das e-CarSharing in Nordhausen zukünftig im gesamten Harz nutzbar sein. Als Protagonisten sind bewusst die kommunalen Energieversorger, Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Kommunen gewählt worden, damit die Wertschöpfung in der Region verbleibt und das Projekt eine Ergänzung und keine Konkurrenz zum ÖPNV darstellt“, so Holger Wengler, Vertreter der Stadt Nordhausen in der Initiative und Leiter des Arbeitskreises.
Das Projekt „Harzticket“ soll eine Verbindung aller ÖPNV-Tarife des Harzes über alle Tarifgebiete und Tarifzonen ermöglichen. Ein Gutachten hat bereits die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Darstellung der Umsetzung dieses Zieles nachgewiesen, ebenso eine reale Zunahme der Nutzung des ÖPNV im Harz von mindestens sechs Prozent.
„Im Vergleich zu einheitlichen Ticketsystemen, beispielsweise im Schwarzwald oder dem Bayrischen Wald, stellt sich im Fall des Harztickets die Hürde, neben dem einheitlichen System auch Unterschiedliche Träger des ÖPNV auf Landkreis- und Landesebene für dieses Projekt zu gewinnen,“ hebt Wengler die Herausforderungen für die bevorstehende Diskussion hervor.
Die Vernetzung von Öffentlichen Personennahverkehr und dem Schienenpersonenverkehr stellt sich regelmäßig mit neuen Fahrplänen der Herausforderung, diese für den Fahrgast attraktiv zu gestalten. Vor allem die regionalen Träger des ÖPNV werden zum Handeln gezwungen. „Des Weiterhin liegt das Augenmerk des Arbeitskreises auf der Bundesinitiative „Deutschland-Takt“ des Bahnverkehres. Der Harz dürfe dabei nicht weiter vom Fernverkehr abgehangen werden,“ so Holger Wengler abschließend.

Hintergrund „EINHARZ:
Die Initiative EINHARZ fördert grenzüberschreitend über drei Länder und 5 Landkreise und ohne Kirchturmdenken die Region Harz als Ganzes. Ziel der Initiative ist es, den Standort Harz in seiner Innen- und Außendarstellung als leistungsfähiges, zusammengehöriges und dynamisches Ganzes zu präsentieren. Ferner setzen sich die Beteiligten für einen Ausbau der wirtschaftlichen, kommunalen und sozialen Infrastruktur ohne administrative Grenzen ein. Die gemeinsamen Projekte, Initiativen und Maßnahmen fördern die Zusammenarbeit im Harz und tragen zur Wahrnehmung der Marke EINHARZ bei. Dieses Zugehörigkeitsgefühl, verbunden mit einer Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat, bieten beste Voraussetzungen, die wirtschaftliche Attraktivität und die hohe Lebensqualität der Region zu bündeln, um den Harz als eine lebens- und liebenswerte Region zu präsentieren und authentisch zu vermarkten.

Informationen zur Initiative erhalten Sie unter www.einharz.de.
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