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Stadt Nordhausen Umsetzung Digitalpakt auf dem Weg

Dienstag, 23. Juni 2020, 10:26 Uhr
Nordhausen (psv) Die Stadt Nordhausen ist Schulträgerin für sechs Staatliche Grundschulen und vier Staatliche Regelschulen im Stadtgebiet. Bis zum Jahr 2024 stehen der Stadt zirka 1,3 Mio. Euro aus dem Förderprogramm „Digitalpakt Schule“ zur Verfügung. Damit die Gelder fließen können, müssen die Schulen ein pädagogisches Medienkonzept vorlegen, denn ohne Konzept keine Ausstattung. „Zur Unterstützung der Schulen bei der Erstellung der Konzepte fanden im Dezember 2019 und Februar 2020 Workshops statt. Die Schulen haben sehr intensiv und erfolgreich daran gearbeitet,“ informiert jetzt Gerd Kruse, EDV-Sachgebietsleiter der Stadtverwaltung Nordhausen.

„Wichtig ist, dass die Ausstattung der Schulen zu den pädagogischen Konzepten der Einrichtungen passt und nicht umgekehrt“, so Kruse. Bereits im April haben die Schulen ihre Konzepte eingereicht. „Wir befinden uns derzeit in der Evaluierungsphase der Konzepte und Ausstattungsbedarfe. Daran schließt sich die Ausstattungs- und Infrastrukturplanung mit Staffelung, sprich Priorisierung der einzelnen Maßnahmen an. Trotz Corona liegen wir weiterhin im Zeitplan,“ so Kruse weiter.
Erste Anträge werden im Sommer 2020 durch die Stadt als Schulträgerin gestellt. Eine Genehmigung ist für Herbst dieses Jahres zu erwarten, vorbehaltlich der Prüfung der Anträge durch das zuständige Bildungsministerium. Anschließend folgen die Beschaffungen der Ausstattungs- und Infrastrukturobjekte und die Umsetzung in den Schulen.

Aber auch neben dem Digitalpakt ist die Stadt bei der Ausstattung der Schulen nicht untätig. Immerhin wurden allein für IT-Technik in den Jahren 2017 bis 2019 fast 300.000 Euro investiert und jährlich 62.000 Euro für den Aufwand bereitgestellt. „Neben der Einrichtung eines firewallgeschützten und schnellen Internetzugangs (VDSL), wurde in vielen Schulgebäuden WLAN, sowie neue Server- und Netzwerktechnik eingerichtet. In diesem Zeitraum wurden zudem 200 neue PCs und Notebooks installiert. Mithin administriert die EDV-Abteilung der Stadt Nordhauen 400 PCs/Notebooks, davon 60 in der Schulverwaltung und 340 für den Unterricht,“ fasst Gerd Kruse abschließend zusammen,“ fasst der EDV-Leiter der Stadt die Anstrengungen zusammen.

Der sogenannte „Digitalpakt“ besteht aus Bundes- und Landesmitteln und soll für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Fördervoraussetzungen für den Mittelabruf sind jeweils schulische Medienkonzepte, u.a. Inhalte zu Medienkompetenzentwicklung, Fortbildungs- und Ausstattungsplanung sowie Konzepte des Schulträgers zu Betrieb, Wartung und Support der Infrastruktur in den Schulen.

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