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Gedenken am 4. April auf dem Rathausplatz

Bild: weiße Rosen werden niedergelegt
Gedenken Rathausplatz (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Nordhausen (psv) Am 4. April jährte sich die Bombardierung Nordhausens im Zweiten Weltkrieg zum 81. Mal.
Aus Zerstörung wird Geschichte, aus Geschichte wird Erinnerung und aus Erinnerung wird Verantwortung. so Oberbürgermeister Kai Buchmann. Auch wenn der letzte Blindgängerfund in der Stadt im Jahr 2023 war, beschäftigt die Thematik die Menschen nach wie vor, sowohl in Nordhausen und anderen deutschen Städten, als auch aktuell in der Ukraine oder dem Nahen Osten. Das Gedenken an die Ereignisse des 3. und 4. April 1945 soll sowohl erinnern und Solidarität mit Menschen in aktuellen Kriegsgebieten zeigen.

Zeitzeugin Carla Buhl war damals 10 Jahre alt, trägt die Erlebnisse jener Tage fest in sich und sprach auf dem Rathausplatz davon. Bereits im letzten Jahr sprach sie über ihre Kindheitsorte welche der Bombardierung zum Opfer fielen. In diesem Jahr berichtete sie von den Menschen, die sie in diesen Tagen verlor und berichtet von den Schicksalen der Überlebenden.

Abschließend trugen Schülerinnen der Käthe-Kollwitz Schule das Gedicht „Schwermütig Lied“ von Rudolf Hagelstange vor, bevor mit einer Schweigeminute der Zerstörung und der Opfer gedacht wurde und weiße Rose an der Gedenkstele abgelegt wurden.