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Ortsteile

Leimbach

Der Ortsteil Leimbach liegt im Osten von Nordhausen, am Rande des Landschaftsschutzgebietes „Alter Stolberg“. Leimbach umfasst eine Fläche von 13 km2 und hat knapp 900 Einwohner. Das Ortsbild wird von der Kirche, dem Feuerwehrgerätehaus, dem Heimatmuseum und ehemaligen Bauerngrundstücken geprägt.

In Leimbach befinden sich außerdem eine Kindertagesstätte, Handels- und Dienstleistungseinrichtungen und mehrere mittelständische Handwerksbetriebe.
Vereine, wie zum Beispiel der Hardt Rock e.V., Kultur- oder Schützenverein prägen das kulturelle und gesellschaftliche Leben.

1254 wird Leimbach erstmalig urkundlich erwähnt. 1295 wird auf den Ruinen des zerstörten Dorfes Rossungen das Kloster Himmelgarten erbaut. 1395 kommt Leimbach zur Grafschaft Honstein-Heringen. Das Kloster Himmelgarten und das Kloster Nikolauskirche bei Urbach werden 1526 zerstört. 1700 kommt Leimbach zu Hannover. 1790 wird die Kirche „St. Martin“ aus dem 14. Jahrhundert umgebaut und der Turmbau 11 Jahre später beendet.

Es ist überliefert, dass 1806 eine Räuberbande die Obergrasmühle überfällt, den Müller Würzbach und dessen Frau knebelte und seinen zu Hilfe eilenden Sohn erschoss. Dabei erbeuten die Räuber 30 Taler.

Am 5. Dezember 1921 brennt in Leimbach zum ersten Mal das elektrische Licht. In diesem Jahr wird auch das Kriegerdenkmal eingeweiht. 1932 wird der Kreis Ilfeld aufgelöst und Leimbach kommt zum Kreis Grafschaft Hohenstein. 1953 bis 1954 werden Sportplatz und Leichenhalle gebaut. Am 8. Juli 1956 feiern die Leimbacher ihr 700-jähriges Bestehen.
1958 wird die LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) gegründet, 1973 bis 1975 wird die Festhalle gebaut. 1978 ist Leimbach an die Kanalisation, 1983 an die zentrale Wasserversorgung und 1995 an die Erdgasversorgung angeschlossen.

Am 1. Juli 1994 erfolgt im Rahmen der Neugliederung des Landes Thüringen die Eingemeindung von Leimbach in die Stadt Nordhausen per Gesetzesbeschluss vom 23. März 1994.