Nördlich liegt Herrmannsacker und südlich der Berg Alter Stolberg im Vorgebirgsbereich des Harzes.
In unmittelbarer Nähe des Ortes liegt der Große Buchholzer Erdfall, ein infolge unterirdischer Auslaugung von Salz oder Gips durch plötzlichen Einsturz an der Erdoberfläche entstehender Trichter. Weiterhin befindet sich in Buchholz ein Diabasbruch. Diabas ist ein grünlich gefärbtes, ursprünglich basaltisches, prä-permisches Ergussgestein und wurde als Werksteine früher im Bauwesen häufiger zu Säulen, Denkmälern und Grabsteinen verarbeitet.
Buchholz blieb im wesentlichem von der Bombardierung im 2. Weltkrieg verschont.
In den Jahren 1930-1933 fanden nach Erzählung älterer Bürger viele Brände statt, diese wurden mit dem Läuten der Kirchenglocken bald jeden Samstag gemeldet, weiter sollen Drohbriefe beim Bürgermeister angekommen sein, in dem geschrieben stand, wo es wieder brennen würde, seit dieser Zeit haben die Buchholzer den Spitznamen Striechhälzer inne.
Die Bauern des Ortes unterlagen in den 1950er Jahren der Zwangskollektivierung und bildeten nach der Wende die Agrargenossenschaft Buchholz e.G. Seit 1984 erinnert eine Stele auf dem Dorfanger an die Opfer des Todesmarsches von 400 Häftlingen des KZ-Außenkommandos Rottleberode, der im April 1945 von SS-Angehörigen durch den Ort getrieben wurde.
Am 6. Juli 2018 wurde Buchholz in die Stadt Nordhausen eingegliedert.
Vereine:
Im Wesentlichen werden die Kultur- und Brauchtumspflege durch die folgenden Vereine und Interessengemeinschaften wahrgenommen: