Logo 1.100 Jahre (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Logo 1.100 Jahre (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

1.100 Jahre Nordhausen | 927 - 2027

Die Stadt Nordhausen bereitet sich auf das historische Ereignis der Feierlichkeiten zur 1.100-Jahrfeier im Jahr 2027 vor. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Feste.

Festumzug (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Festumzug (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Highlight des Jahres 2027: Thüringentag in Nordhausen
Das Highlight des Jahres 2027 wird der Thüringentag in Nordhausen sein. Der Thüringentag, der im Rahmen des Rolandsfests geplant ist, ist das Landesfest des Freistaats Thüringen. Ziel des Thüringentages ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation der Thüringerinnen und Thüringer mit ihrem Land zu fördern sowie Heimatgedanken und Brauchtum zu pflegen. Der Thüringentag ist dabei nicht nur ein fröhliches Volksfest, sondern insbesondere eine große Leistungsschau auf wirtschaftlichem, gesellschaftlichem, sportlichem und kulturellem Gebiet. Höhepunkt ist der große Festumzug am Festsonntag, der Tausende von Gästen und Teilnehmern in die jeweilige Thüringentagstadt lockt.

Stadtjubiläum & Thüringentag - Ein Projekt für die gesamte Region
„Ich freue mich über den Zuschlag und das Vertrauen der Landesregierung in unsere Stadt als Gastgeberin des 20. Thüringentags“, so Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann. „Für die Stadt Nordhausen, die gesamte Region Nordthüringen und die angrenzenden Bundesländer werden die Feierlichkeiten im Jahr 2027 viele tolle Augenblicke erwarten lassen! Ich lade bereits jetzt alle Menschen herzlich ein, gemeinsam mit uns zu feiern und das Jahr 2027 für Nordhausen und darüber hinaus zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen."

1.100 Jahre Nordhausen - Jubiläumsjahr 2027 (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) 1.100 Jahre Nordhausen - Jubiläumsjahr 2027 (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Vorbereitungen laufen: Stadtverwaltung, ehrenamtlicher Beirat und breite bürgerliche Beteiligung
Das zentrale Thema des Jahres 2027 ist die erste urkundliche Erwähnung der Stadt vor 1.100 Jahre. Weitere historische Ereignisse werden mit zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Festen gefeiert. So feiert die Stadt 150 Jahre Bibliothek, 100 Jahre Meyenburg als Museum Kunsthaus Museum, 35 Jahre Wasserverband und 30 Jahre Hochschule Nordhausen. Um dieses besonderen Stadtjubiläum erfolgreich und mit einer breiten Beteiligung der Stadtgesellschaft zu gestalten, wurde ein Beirat aus sach- und fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen.

Logo für das Stadtjubiläum 1.100-Jahrfeier und Thüringentag 2027

Das Logo für das Stadtjubiläum „1.100-Jahrfeier und Thüringentag 2027“ besteht aus der Jahreszahl 1100 und dem Schriftzug „Jahre Nordhausen 927 - 2027“.
Die goldene Farbe hebt das besondere Jubiläum der ehemaligen Reichsstadt hervor und bildet darüber hinaus die Verbindung zur Goldenen Aue, jener Kulturlandschaft vor den Toren der Stadt, die diese reich und bekannt machte. Die Golden Einsen sind der ehemaligen historischen Rathausuhr entlehnt. Diese wurde von Herrn Peters (Beiratsmitglied) restauriert. Er brachte den Vorschlag ein, diese Zahlen für das Logo als Symbol für die „alte Zeit“ zu verwenden, während das moderne minimalistische Design mit filigraner Linienführung als „neue Zeit“ gegenübergestellt wurde. Hier setzt sich die moderne Stadt Nordhausen in Szene

Download Logo für Veranstaltungen 2027 (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Download Logo für Veranstaltungen 2027 (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Das Logo ist das wichtigste Element des visuellen Erscheinungsbildes und prägt alle offiziellen und imagebildenden Auftritte im Rahmen des Stadtjubiläums. Für die Nutzung gelten folgende Rahmenbedingungen:
  • Nutzung nur für offizielle und redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der 1100 Jahrfeier.
  • Das Logo darf nicht verändert werden (keine Verzerrungen, Farbänderungen, Effekte, Ergänzungen).
  • Kein Einsatz in irreführenden, politischen oder kommerziellen Kontexten.
  • Schutzraum um das Logo einhalten (keine Überlagerung, gute Lesbarkeit gewährleisten)
  • Weitergabe an Dritte nur im unveränderten Zustand.
  • Rechte verbleiben bei der Stadt Nordhausen.

Bei der Gestaltung der Druckexemplare bzw. des digitalen Contents ist auf den Bezug zur Stadt Nordhausen zu achten. Fotos bzw. Bilder, deren Zuordnung zur Stadt Nordhausen auch aus dem Kontext heraus nicht sofort erkennbar sind, sind zu vermeiden. Grundsätzlich ist auf Hochwertigkeit, Professionalität und Ästhetik zu achten.

Die Benutzung des Logos ist von der satzungsgemäßen Verwendung des Stadtwappens zu unterscheiden!

Hier geht´s zum Logo 1.100 Jahre Nordhausen

Das Logo kann über folgende Mail-Adresse abgerufen werden:

Ansprechpartner:Sachgebiet Stadtmarketing, Tourismus und Veranstaltungen

Telefon:03631 / 696 9797

Erreichbarkeit:Stadt Nordhausen
Stadtinformation
99734 Nordhausen

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Beirat für die 1.100-Jahrfeier und Thüringentag 2027

Beirat für die 1.100-Jahrfeier und Thüringentag 2027  (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Beirat für die 1.100-Jahrfeier und Thüringentag 2027 (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hatte in der Sitzung am 23. April 2025 die Satzung des Beirates zur Vorbereitung der 1.100 Jahrfeier und des Thüringentages in Nordhausen beschlossen. Gemäß Stadtratsbeschluss besteht der Beirat aus sach- und fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern und dient der Beratung der Stadtverwaltung, fördert die Mitwirkung der Stadtgesellschaft und unterstützt die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Feierlichkeiten. Die Satzung regelt die Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise des Beirates und schafft eine verbindliche Grundlage für dessen Tätigkeit. Die Sitzungen des Beirats finden gemäß Satzung mindestens viermal jährlich statt. Er wird in enger Abstimmung mit der Verwaltung arbeiten und regelmäßig über den Fortschritt der Planungen berichten. Der Beirat tagt in der Regel nichtöffentlich.

In der Sitzung vom 26. Juni wurden durch den Beirat folgender Vorstand gewählt:
  • Vorsitzende: Frau Barbara Rinke
  • Stellv. Vorsitzender/ erster Beisitzer: Herr Thomas Müller
  • Zweiter Beisitzer: Herr Axel Heck
  • Dritte Beisitzerin: Frau Jessica Sophie Müller
  • Schriftführer: Herr Nicolas Vogt


NORDHAUSEN - Ein Geschenk für die Stammmutter der Ottonen

Heinrich und Mathilde (Foto: Stadt Nordhausen) Heinrich und Mathilde (Foto: Stadt Nordhausen) Königin Mathilde (* um 896; † 968) - Gemahlin von König Heinrich I. und Mutter von Otto dem Großen - ist die Stammmutter der Ottonen. Auf der Burg in Nordhausen bringt Mathilde 913 ihre Tochter Gerberga und zwischen 919 und 922 einen Sohn zur Welt.

Räumlich mit der Burg verbunden, wird die Pfalz Nordhausen bequemer Aufenthaltsort der königlichen Familie. Die Pfalz liegt südlich des heutigen Domes bei einer geweihten Burgkapelle. Zur Pfalz gehört ein Wirtschaftshof, der wahrscheinlich in der Gegend liegt, die heute noch „Königshof“ heißt. Am 16. September 929 lässt König Heinrich I. in Quedlinburg eine Urkunde ausstellen, mit der er seiner Gemahlin Mathilde auch Nordhausen als Witwengut anweist. Schon 927 hatte er ihr den Zins von Woffleben und Gudersleben geschenkt. Dies sind die ersten sicheren urkundlichen Erwähnungen des Namens der späteren Stadt Nordhausen. Königin Mathilde gründet als Witwe 961/62 ein Damenstift in Nordhausen. Otto II., damals sieben Jahre alt, verleiht im Jahre 962 dieser Gründung die Einkünfte von Markt, Münze und Zoll am Ort. Es entsteht eine Marktsiedlung als Keimzelle der späteren Stadt Nordhausen. 968, nach dem Tode der Mutter, erfüllt Kaiser Otto I. deren Vermächtnis und schenkt dem Damenstift einen Teil seines in Westfalen gelegenen mütterlichen Erbes.

Dlm (Foto: Stadt Nordhausen) Dlm (Foto: Stadt Nordhausen) Ab 1130 wurde ein zeitgemäßer romanischer Kirchenbau mit einem Langhaus, zwei Türmen, einer Krypta und drei östlichen Apsiden errichtet. 1158 überlässt Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Damenstift seinen gesamten Besitz in Nordhausen. Etwa 300 Jahre nach seiner Gründung wird das Damenstift in ein Domherrenstift umgewandelt, Nordhausen wird Freie Reichsstadt
Der Dom wird in den darauffolgenden Jahrhunderten mehreren Umbauarbeiten, so dass sich heute sowohl romanische als auch gotische Merkmale in seiner Bausubstanz erkennen lassen.

Das Wirken von Heinrich und Mathilde, die Etablierung des Damenstifts in der Zeit der Ottonen und die Umwandlung in ein Domherrenstift sind wichtige Schritte hin zur Herausbildung der freien Reichsstadt Nordhausen, die nur den König als weltlichen Herrn über sich anerkennt.
Das zentrale Thema des Nordhäuser Jubiläumsjahres 2027 ist die erste urkundliche Erwähnung der Stadt vor 1.100 Jahren. Das Highlight wird dann der Thüringentag sein.


1100 Jahre Nordhausen - 1100 Geschichten

1100 Jahre Nordhausen - 1100 Geschichten (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) 1100 Jahre Nordhausen - 1100 Geschichten (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) 2027 feiert Nordhausen sein Jubiläumsjahr. Dann wird die Stadt 1100 Jahre alt. Eine lange Zeit, in der viel(e) Geschichte(n) geschrieben wurde. Diese Seite soll interessanten Einblicke in die einzelnen Teile der Nordhäuser Stadtgeschichte geben.


2. Februar 1266 | Heute vor 760 Jahre: Erste Erwähnung des Stadtrates der Stadt Nordhausen

Am 2. Februar 1266 wird erstmals der Nordhäuser Rat erwähnt, der versuchte „mit Gesetzen die Wirren zu ordnen“. In den folgenden Jahren emanzipierten sich die Patrizier Nordhausens zum universitas burgensias. Eine Ratsversammlung bildete die gesetzgebende Körperschaft und es entstand ein Rat als Verwaltungsbehörde.

6. Februar 1365 | Heute vor 661 Jahren: Vereinigung von Oberstadt und Neustadt Nordhausen


Der Zusammenschluss des Neuen Dorfs mit der Alt- oder Oberstadt Nordhausen ist am 6. Februar 1365 urkundlich verbrieft und besiegelt worden. Zur Erinnerung an dieses wichtige Ereignis wurde auf dem Platz, wo sich früher die Straße „Vor dem Vogel“ in die Neustadtstraße und den Rumbach teilte, auf einer hölzernen Säule der mit Kupferblech beschlagene Adler aufgerichtet, der in seinem zur Oberstadt (zum Roland) hin gerichteten Schnabel einen ehemals vergoldeten Ring als Symbol dieser Vereinigung trug.
Die Säule und wohl auch der hölzerne Vogel sind 1693 und 1750 erneuert worden. 1836 wurde die Säule, die man als ein störendes Verkehrshindernis ansah, gänzlich beseitigt und der Vogel auf dem Rathausboden abgestellt, wo ihn 1873 Professor Theodor Perschmann wiederentdeckte und bald darauf dem städtischen Museum einverleibte. In der NS-Zeit zog der Vogel in das neu eingerichteten Lindenhofmuseum um. In der mittleren Halle thronte er inmitten von Nazisymbolen auf einer Säule hinter einer Hitler-Büste. Glücklicherweise überstand er unbeschädigt die Kriegswirren und erhielt mit der Neueröffnung des Museums wieder seinen angestammten Platz. Im Jahre 2002 wurde er vorübergehend im Bürgersaal aufgestellt.
Seit Juni 2012 bereichert er nun die Ausstellung der Flohburg | Das Nordhausen Museum.

Übrigens: Der Aar ist als „Ales“ eines der sieben Wunder von Nordhausen!
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