Sanierungsmaßnahmen im ÖPNV


Gleisgrunderneuerung Dr.-Robert-Koch-Straße



Es handelt sich um eine grundhafte Erneuerung der Gleisanlagen im Bereich Dr.-Robert-Koch-Straße im Schienennetz. Im Zuge der Gesamtmaßnahme erfolgt die grundhafte Erneuerung des zweigleisigen Streckenabschnittes einschließlich der zugehörigen Entwässerung auf einer Länge von ca. 180 m (Doppelgleisanlage). Die Lage der Gleistrasse bleibt dabei unverändert. Lediglich der Achsabstand der beiden Gleise wird verbreitert. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Gleisanlagen (am Bauanfang/Bauende) bleibt die Höhenlage ebenfalls im Wesentlichen unverändert. Die Gleisgrunderneuerung  (Foto: Stadtverwaltung) Gleisgrunderneuerung (Foto: Stadtverwaltung) Erneuerung des Fahrdrahtes ist unter Beibehaltung der vorhandenen Fahrleitungsmasten vorgesehen. Der grundhafte Ausbau des Streckenabschnittes muss unter Vollsperrung realisiert werden. Hierzu musste bauzeitig, südlich der vorgelagerten Haltestelle Dr.-Robert-Koch-Straße, eine Bauweiche/Gleisverschwenkung in das vorhandene Querschwellengleis eingebaut werden.

Der zu erneuernde Streckenabschnitt (Doppelgleisanlage) umfasst eine Gesamtlange von ca. 180 m (177,25 m [Achse 1 südliches Gleis], 179,02 m [nördliches Gleis]). Die Geometrie der Gleisanlage ist für die Nutzung nach BOStrab ausgelegt und orientiert sich an der vorhandenen Gleisgeometrie.

Kennzahlen Gleisgrunderneuerung (Rillenschienen):
  • ca. 357 m Abbruch Altgleis
  • ca. 324 m Rasengleis-Komplettsystem liefern und herstellen
  • ca. 33 m Deckenschluss-Komplettsystem liefern und herstellen
  • ca. 380 m Erneuerung Fahrdraht
  • ca. 900 m² Grüngleis-Rollrasen
  • ca. 43 m² Gleisquerung Asphalt (Gleisquerung)
  • ca. 45 m² Gleisquerung Pflaster (Gleisquerung)
  • Oberflächenbefestigung/Anpassung Nebenanlagen (Zufahrten, Gehwege, Grünflächen)
  • ca. 850 m² Rasen
  • ca. 65 m² Asphalt
  • ca. 105 m² Pflaster
  • Einbau taktiler Bodenelemente
  • Anpassung Fußgänger-Lichtsignalanlage-Leistungen einschließlich erforderlicher Oberflächenaufbruch-, Erd- und Nebenarbeiten, einschließlich Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Allgemeine Baukosten

Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um eine Gemeinschaftsbaumaßnahme zusammen mit der Energieversorgung Nordhausen GmbH und der Stadt Nordhausen. Insgesamt werden hier durch die Verkehrsbetriebe Nordhausen 687.000 investiert, wovon 75 % durch Fördermittel finanziert werden.


Barrierefreie Bushaltestellen in der Hohensteinerstraße


Unter anderem für den Schülerverkehr des Herder-Gymnasiums werden derzeit in der Hohensteiner Straße drei barrierefreie Bushaltestellen gebaut. Derzeit befindet sich der ÖPNV-Haltepunkt Elisabethstraße auf Höhe des Ökumenischen Kindergartens am Ende der provisorischen Bus-Wendeschleife. Der neue ÖPNV-Haltepunkt muss in der Hohensteinerstraße angeordnet werden, da seitens der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH eine Länge des Haltepunktes für drei Busse zeitgleich hintereinander erforderlich ist und nur an dieser Stelle diese Länge ohne Zufahrten und Einmündungsbereiche vorhanden und damit eine geradlinige Anfahrt gewährleistet ist. Die Haltestelle wird in Spitzenzeiten von bis zu 500 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Kreisgebiet genutzt. Zusätzlich muss in diesem Bereich die Straßenbreite für ein zeitgleiches Halten der Busse und die Begegnung des Individualverkehrs hergestellt werden.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 374.000 Euro.


Abgeschlossen: Umbau barrierefreie Haltestelle in Nordhausen-Salza


Im Frühjahr 2021 wurden die Haltestellen Salza/Friedhof in der Clara-Zetkin-Straße barrierefrei umgebaut. Dafür mussten diese an eine andere Stelle im Straßenverlauf verlegt werden, um die notwendige Ausbaulänge realisieren zu können. Zusätzlich wird im Bereich der Zufahrt zum Friedhof bzw. der Kleingartenanlage eine Querungsstelle errichtet. Drei Beleuchtungsmasten werden teilweise erneuert bzw. mit neuen Leuchtmitteln ausgestattet. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen kostet zirka 140.000 Euro, davon 90 % Fördermittel. Die Planungen wurden durch das Nordthüringer Ingenieurbüro GmbH (NIB) erstellt. Mit der Umsetzung wurde die Nordhäuser Firma Granitbau Nordhausen GmbH beauftragt
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