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SWG startet im Oktober mit Abriss des leerstehenden Schwesternwohnheims
Nordhausen (SWG) Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) beginnt im Oktober mit dem Abriss des ehemaligen Schwesternwohnheims in der Albert-Traeger-Straße in Nordhausen. In der zweiten Oktoberwoche haben die Abrissarbeiten begonnen, kündigt der Projektverantwortliche Karsten Grüneberg in einer Pressemitteilung der SWG an. "Wir wollen bis zum Jahresende mit den Abrissarbeiten fertig sein."
Zum Einsatz kommt nicht die große Abrissbirne - Ziel ist es, einen möglichst großen Recycling-Anteil der alten Materialien zu erreichen. Deshalb wird in einem ersten Schritt der Wohnblock im Inneren entkernt, außerdem wird die Fassadendämmung per Hand zurückgebaut. Für diese Arbeiten muss das Haus eingerüstet werden, erklärt Grüneberg. Erst wenn die Wohnblockplatten wieder komplett freigelegt sind, wird der Wohnblock mit einem Spezial-Langarmbagger Platte für Platte demontiert. Die Platten werden dann hier auf dem Gelände zwischengelagert, auf Transportgröße zugeschnitten, anschließend nach Hamma transportiert und dort recycelt, erklärt Ulf Thelemann, Geschäftsführer der Firma Aurin, die den Abbruch durchführt.
Ziel ist es, dass der Wohnblock inklusive Bodenplatten bis zum Jahresende komplett verschwunden sein wird. Wir bitten alle Anwohner um Verständnis, die Abbrucharbeiten werden nicht ganz ohne Lärm vonstattengehen, sagt Grüneberg. Das Baufeld wird zur Albert-Traeger-Straße mit einem Bauzaun gesichert. Der Fußweg bleibt begehbar.
An der Stelle der DDR-Platte soll ein modernes, barrierefreies Mehrfamilienhaus mit 2-, 3—und 4-Raum-Wohnungen errichtet werden. Der Baustart für das Mehrfamilienhaus mit ca. 20 WE ist nach jetzigen Planungen für 2022/2023 vorgesehen.