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Lesung mit Jana Hensel - „Es war einmal ein Land – warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“

Nordhausen (psv) Jana Hensel hat ein aufrüttelndes, analytisches und persönliches Buch geschrieben, aus dem sie am 16. April um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Nordhausen vorlesen wird.
Unsere Gesellschaft steckt in einer schweren Krise. Was gestern galt, scheint in der
Gegenwart schon überholt. Dieser grundsätzlichen Verunsicherung geht Jana Hensel
in ihrem Buch „Es war einmal ein Land – warum sich der Osten von der Demokratie
verabschiedet“ nach. Das Buch fragt nach den Kipppunkten in der rund 35-jährigen
Geschichte der Deutschen Einheit und nach dem Verhältnis der Ostdeutschen zur
westdeutsch geprägten Politik.
25 Jahre nach „Zonenkinder“ legt Spiegel-Bestsellerautorin Jana Hensel eine
politische Biografie der ostdeutschen Gesellschaft seit 1990 vor. Sie beschreibt den
langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch
eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in einer der schwersten
Krisen ihrer Geschichte steckt. Im Zentrum ihres Buches steht die Frage: Wie konnte
es soweit kommen, dass immer mehr Ostdeutsche das Vertrauen in die
demokratische Ordnung verloren haben. Jana Hensel sucht in ihrem Buch das
Gespräch mit denen, die die Demokratie bedrohen ebenso wie mit denen, die sie
retten wollen.
Jana Hernsel, geboren 1976, aufgewachsen in Leipzig wurde 2002 mit „Zonenkinder“
schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin und veröffentlichte zahlreiche
Bücher, die zu SPIEGEL-Bestsellern wurden. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie
vielfach ausgezeichnet. Hensel ist für Die Zeit tätig und lebt in Berlin.
Karten zum Preis von 10 Euro gibt es in der Stadtbibliothek.