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Meldung
Einsatz von Städtebaufördermitteln in der Stadt Nordhausen

Bild: Der ehemalige Mühlgraben wurde im Ramen der neugestalteten Straßen Rosengasse und Wiedigsburg im Straßenpflaster kenntlich gemacht und mit Hinweisen versehen.
Neugestaltung Rosengasse_Wiedigsburg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Nordhausen (psv) Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen im Nordhäuser Stadtgebiet wären ohne die Städtebaufördermittel aus Bund und Land unschwer realisierbar.

Aktuell werden neben EU-Mitteln auch rund eine Million Euro an Städtebaufördermitteln des Freistaats Thüringen für die Sanierung des Blasiikirchplatzes verwendet. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt Neugestaltung „Rosengasse / Wiedigsburg“. Hier wurden in den Jahren 2023/24 die Straßen und Gehwege grundhaft ausgebaut. Besonderes Augenmerk hat die Stadtverwaltung auf die Darstellung des historischen Mühlgrabens gelegt.

Weitere realisierte Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre waren die einzelnen Stadtmauersanierungen, Dacharbeiten am Walkenrieder Hof und am Waisenhaus oder die Erschließung des Quartiers Bäckerstraße - um nur einige Baumaßnahmen der zurückliegenden Jahre zu nennen. Umfangreiche Städtebaumittel wurden und werden für die Sanierungsmaßnahmen des Humboldt-Gymnasiums, hier: Außenanlage und Sporthalle sowie demnächst Mensa, an den Landkreis Nordhausen weitergereicht.

Stadtverwaltung beantragt weitere Städtebaufördermittel
Die Thüringer Städte stellen ihre Jahresprogrammanträge für die jeweiligen Programme der Städtebauförderung für das laufende Programmjahr. Mit einer Zuteilung ist dann gegen Ende des Jahres zu rechnen. Soweit eine Zuteilung erfolgt, haben die Kommunen dann die Möglichkeit diese Rahmen mit konkreten Einzelbewilligungs-anträgen in den folgenden Jahren auszufüllen. Aktuell hat die Stadt Nordhausen die notwendigen Anträge beim Land Thüringen weitere Städtebaufördermittel, teilweise für die Jahre bis 2030, eingereicht. Für Projekte in der Altstadt, in Nordhausen-Ost und Nordhausen-Salza wurden Mittel in Höhe von 23 Mio. Euro beantragt, diese sollen im Fall der Zuteilung durch ca. 5,6 Mio. Euro städtischer Eigenmittel in den kommenden Jahren ergänzt werden.