Baumaßnahmen

Sanierung Brücken


Fußgängerbrücke Kohnstein (Karstwanderweg)



Status: Bau Frühjahr 2022!

Aktueller Stand Dezember 2021:
Ebenfalls wurden im Hauptausschuss am 15. Dezember die Bauleistungen für den Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke über die Zorge i.Z.d. "Kohnsteinweg" in Nordhausen-Obersalza, Vergabe-Nr. 124/65/2021, an die Firma BR Ingenieurbau GmbH, Osterlange 18 in 99189 Elxleben, in Höhe von 418.552,48 brutto vergeben. Bereits zum Beginn des neuen Jahres soll der Abriss der alten Brückenanlage erfolgen. Der Bau der neuen Überquerung startet dann im Frühjahr 2022.

Hintergrund:
Im Jahr 2016 wurde die Brücke der Hauptprüfung nach DIN 1076 unterzogen. Im Ergebnis wurde die Zustandsnote 4 vergeben. Die Verkehrssicherheit war nicht mehr gegeben, so dass die Brücke gesperrt werden musste. Der Ersatzneubau ist mit einer Brückenfläche von rd. 39 m² geplant. Dabei wird auf eine Überbaulänge von rd. 8,00m sowie eine Brückenbreite von rd. 1,50m abgestellt. Die Linienführung der Brücke wird nicht geändert. Geplant ist eine neue Aluminiumfachwerkbrücke, die auf Stahlbetonplatten bzw. -balken gesetzt werden soll. Die bereits vorhandenen Fundamente bleiben erhalten. Die an die Brücke angrenzenden Gehwegflächen sollen entsprechend angepasst werden. Da die Brücke bereits zurückgebaut wurde, ist ein umgehender Ersatzneubau notwendig. Diese Brücke wird für die Anwohner der Stadtteile Obersalza und Salza aber auch für Anwohner des Ortsteils Niedersachswerfen der Landgemeinde Harztor dringend benötigt. Darüber hinaus ist sie eine wichtige und sichere Wegeverbindung zwischen der Stadt Nordhausen und den nördlich angrenzenden Gemeinden. Sie besitzt eine überregionale Bedeutung für Tourismus und Naherholung, da sie eine wichtige Zuwegung zum länderübergreifenden Karstwanderweg ist.


Sanierung der Grimmelbrücke



Aktueller Stand Dezember 2021:
Die Stadt Nordhausen beabsichtigt, die Bestandssanierung des Kulturdenkmals Grimmelbrücke über die Zorge in der Hesseröder Straße in Nordhausen durchzuführen. Jetzt hat der Hauptausschuss den Planungsauftrag für die Erarbeitung der ausgeschriebenen Planungsleistungen Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung sowie besondere Leistungen, Vergabe-Nr. 40/65/2021, in Höhe von 401.335,54 brutto an die Bietergemeinschaft Leonhardt, Andrä und Partner AG und Ingenieurgemeinschaft Gebrüder Tölle GbR vergeben. Zunächst wird die 1. Planungsstufe Leistungsphasen 1 bis 3 HOAI (Entwurfsplanung) als Grundlage für die Beantragung der Fördermittel beauftragt.


Sanierung der Brücke Gerhart-Hauptmann-Straße



Aktueller Stand Oktober 2021:
Der Stadtrat hat am 15. Oktober 2021 die überplanmäßige Auszahlung für die Vergabe von Planungsleistungen zur Sanierung der Brücke Gerhart-Hauptmann-Straße in Höhe von 165.000,00 Euro brutto beschlossen. Die Gerhart-Hauptmann-Brücke muss zwingend saniert werden, da aufgrund ihrer Konstruktion ein spontanes Versagen (Spannungsrisskorrosion) nicht ausgeschlossen werden kann. Aus diesem Grund wurden Fördermittel für das Haushaltsjahr 2022 angemeldet. Die Fördermittel wurden der Stadt Nordhausen in Aussicht gestellt. Dazu muss bis zum Jahresende 2021 der Fördermittelantrag dem Fördermittelgeber vorgelegt werden.


Zorgebrücke in Bielen



Status: Projekt erfolgreich abgeschlossen!

Brücke Bielen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Brücke Bielen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Die Stadt Nordhausen als Straßenbaulastträger ist verkehrssicherungspflichtig für diese Brücke. Die Benutzung durch Fußgänger und Fahrradfahrer ist noch möglich. Derzeit besteht die Gefahr, dass sich Steine aus dem Unterbau der Brücke lösen und Personen oder spielende Kinder gefährden. Diese Gefahr kann nur durch einen Komplettabriss der maroden Brücke beseitigt werden. In dem Antrag der Stadt auf Genehmigung des Bauvorhabens bei der Kommunalaufsicht hat sie darauf hingewiesen, dass ein Abriss der Brücke fast genau so viel Kosten verursachen würde, wie der Neubau. Die Dringlichkeit der Maßnahme ergibt sich aus folgendem Umstand: Die Stadt Nordhausen liegt mit ihrem Ortsteil Bielen im Überschwemmungsgebiet des Gewässers Zorge.

Seit über vier Jahren ist das Bauwerk in der Marktstraße, das die Nordhäuser Ortsteile Bielen und Sundhausen verbindet, wegen Baufälligkeit schon gesperrt. Die Bauzeit wird knapp ein Jahr betragen.
BaumaßnahmeBeginn Ende GesamtkostenEigenmittelFördermittel
Brücke Bielen10/201810/20191,292 Mio. Euro417 TEuro875 TEuro





Helmebrücke in Hesserode



Status: Projekt erfolgreich abgeschlossen!

Brückenfreigabe Hesserode (Foto: S. Iffland) Brückenfreigabe Hesserode (Foto: S. Iffland)

Gemäß Prüfbericht aus dem Jahr 2016 hat die Brücke eine Zustandsnote von 3,4, sodass ein plötzliches Versagen der Brücke, aufgrund der Spannungskorrosion, nicht ausgeschlossen werden kann. Der Überbau der Brücke wurde aus Spannbeton-Fertigteilen des Typs BT 50 hergestellt. Die aufgrund dieses Bautyps beauftragte Sonderprüfung ergab, dass ein umgehender Ersatzneubau notwendig ist. Die Kleinwertherstraße ist eine Kreisstraße und somit eine wichtige Verkehrsverbindung. Das vorhandene Bauwerk, inklusive seiner Widerlager, wird abgebrochen. Der Ersatzneubau ist mit einer Brückenfläche von rd. 136-140 m² geplant, was auch der bisherigen Brückengröße entspricht. Dabei wird auf eine Überbaulänge von rd. 12,90 m sowie eine Brückenbreite von rd. 10,70 m abgestellt. Die Linienführung der Brücke wird nicht geändert.
Geplant ist ein neuer Stahlbetonrahmen, der durchaus Überbau- und Rahmenriegelstärken von 80-90 cm aufweisen kann. Es sind zwei Gehwegkappen mit Kappenbreiten von ca. 1,75m geplant. Des Weiteren wird ein entsprechendes Füllstabgeländer als Absturzsicherung aufgesetzt. Die Böschungsbefestigung unterhalb des Brückenkörpers erfolgt mit Wasserbaupflaster. Hydraulische sowie natur- und artenschutzrechtliche Belange werden in den weiteren Planungsphasen berücksichtigt.
#8201;000 Euro.
BaumaßnahmeBeginn Ende GesamtkostenEigenmittelFördermittel
Brücke Hesserode12/201812/2019809 TEuro259 TEuro550 TEuro




Brückensanierungen Rodishain



Status: Projekt erfolgreich abgeschlossen!

Brücken Rodishain (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Brücken Rodishain (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Bei der Baumaßnahme handelte es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Nordhausen und des Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ (GUV). Zeitgleich zu den Brücken wurde ein Teilbereich der Ufermauern im Auftrag des GUV saniert. Die seit November 2019 laufende Baumaßnahme hat auf Seite der Stadt 82.000 Euro (davon knapp 20.000 Euro für die Fußgängerbrücke) und seitens des GUV 45.000 Euro gekostet.

Informationen zu den beiden Brücken:
Die bestehenden Brücken wiesen erhebliche Schädigungen auf, insbesondere die Betonbrücke am statisch wichtigen Gewölbe. Auf das alte Gewölbe wurde Anfang der Neunziger Jahre nachträglich eine Tragschicht aufgebracht. Diese wurde durch Bauteilöffnungen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sie statisch nicht ausreichend wirksam ist, um schweren Fahrzeugverkehr, z.B. Feuerwehr und Müllabfuhr, dauerhaft aufzunehmen.
Neben der Betonbrücke wurde die Fußgänger-Holzbrücke an der Straße Zum Eichenforst (Höhe der Hausnummer 45b), ebenfalls über den Ronnebach, saniert. Hier wurden Traghölzer, Dielung und die Geländer erneuert.
Die Firma HWS-Servicegesellschaft hat die Brückenbauleistungen komplett übernommen und die Arbeiten ausgeführt. Für die Holzbrücke wurde eine Tischlerei aus Wernigerode als Subunternehmen seitens HWS eingesetzt. Das Brückengeländer auf der Betonbrücke wurde durch die Nordhäuser Schlosserfirma Wienbreyer & Seidenstücker, ebenfalls als Subunternehmer beauftragt, hergestellt. Um dem Ortsbild zu entsprechen, wurden die Ansichtsseiten der neuen Betonbrücke mit Naturstein verblendet. Somit passt sich die neue Brücke in das Gesamtgefüge ein. Die Bauzeit betrug mit jahreswechsel- und wetterbedingten Pausenzeiten fünf Monate.
Als Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in das Bachbett wurden ein Nistkasten für Wasseramseln und ein Winterschlafstein für Fledermäuse eingebaut.

Informationen zu den Arbeiten des Gewässerunterhaltungsverbands „Harzvorland“:
Die Bauwerksunterhaltung des GUV „Harzvorland“ und der Stadt Nordhausen stehen in engem fachlichen Austausch miteinander. Da die Stadt Nordhausen 2019 im Rahmen ihrer jährlichen Bauwerksunterhaltung in Rodishain den Ersatzneubau einer alten Gewölbebrücke plante, bot sich für den GUV Harzvorland die dringend notwenige Sanierung der im Mittel 1,35m hohen Ufermauer an. Es konnten Synergieeffekte in der Baustelleneinrichtung und Wasserhaltung generiert werden, da die für den Brückenbau und die Mauersanierung erforderlichen Arbeiten vom gleichen Firmenspektrum zu erbringen sind. Bei der Bauausführung wurde offenbar, dass die vorhandene Mauer stellenweise in einem denkbar schlechten Zustand war, beispielsweise wurde die Mauer ohne Fundament errichtet, die Hinterfüllung der Mauer wurde mit dafür ungeeignetem Material ausgeführt. In der Folge mussten ca. 25 m der Mauer komplett neu errichtet werden, da eine Instandsetzung unter den gegebenen Umständen nicht realisierbar war. Die zu bearbeitenden Flächen konnten vor Ort so festgelegt werden, dass ein Ufermauerabschnitt zwischen zwei Brücken beidseitig auf einer Länge von 49m dauerhaft fertiggestellt werden konnte.



Brücke über die Salza „An der Salza“



Status: Projekt erfolgreich abgeschlossen!

Das Brückenbauwerk musste im Jahr 2017 zurückgebaut werden, da die Träger durchgerostet waren. Der Ersatzneubau ist mit einer Brückenfläche von rd. 12 m² geplant. Dabei wird auf eine Überbaulänge von rd. 8,00 m sowie eine Brückenbreite von rd. 1,50 m abgestellt. Die Linienführung der Brücke wird nicht geändert. Geplant ist eine neue Aluminiumfachwerkbrücke (sehr geringe Bau- und Unterhaltungskosten), die auf Stahlbetonplatten bzw. -balken gesetzt werden soll. Die bereits vorhandenen Fundamente bleiben erhalten. Die angrenzenden Gehwegflächen sollen entsprechend angepasst werden. Da die Brücke bereits zurückgebaut wurde, ist ein umgehender Ersatzneubau notwendig.
Die Brücke wird für die Anwohner des Stadtteils Niedersalza dringend benötigt. Sie ist eine
wichtige und sichere Wegeverbindung ins Stadtzentrum. Es kam mehrfach zu Bürgerbeschwerden sowie Stadtratsanfragen bzgl. des Baus dieser Brücke, da in der Kasseler Landstraße Richtung Zentrum kein Gehweg vorhanden ist.

BaumaßnahmeBeginn Ende GesamtkostenEigenmittelFördermittel
Brücke SalzaIII/2019III/201941,1 TEuro41,1 TEuroKeine


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