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Kabinettausstellung im Grünen Salon Mast- und Schotbruch - Schiffsmodelle

Dienstag, 06.November 2018, 09:35 Uhr
SchiffsmodelleNordhausen (psv) Eine neue Kabinettausstellung mit Schiffsmodellen von Alfred Becker im Grünen Salon des Museums Flohburg ist vom 14. November 2018 bis 20. Januar 2019 zu sehen.

Verkleinerte Nachbildungen von Wasserfahrzeugen gibt es schon seit 4000 Jahren. Schiffsmodelle wurden auch als Grabbeigaben des Pharaos Tutenchamun gefunden. Bis heute haben maßstabsgetreue Abbilder von Originalschiffen nichts an ihrer Faszination verloren. Einer, der seit vielen Jahren dieser Passion des Modellbaus mit Perfektion nachgeht, ist Alfred Becker. Mit großem Enthusiasmus und handwerklichem Geschick entstehen unter seinen Händen Modelle historischer bis neuzeitlicher Schiffe und Boote, die auf allen Weltmeeren zu Hause waren.

Die Realisierung mancher Schiffsmodelle verschlingt Bauzeiten von mehreren Jahren.
Wer kennt sie nicht, die „Santa Maria“, das Flaggschiff von Christoph Columbus oder die berühmte „Victory“ von Vizeadmiral Nelson in der Seeschlacht von Trafalgar. Nicht vergessen werden darf dabei natürlich auch die „Titanic“. Die tragische Geschichte und der unsterbliche Mythos dieses Schiffes inspirierten Alfred Becker, sich an ein derartig großes Projekt zu wagen. Das Spektrum der Schiffsmodelle setzt sich fort von einem Wikingerschiff über eine chinesische Piraten-Dschunke, königlich englische Yachten mit Geschützen aus dem 17. Jh. bis hin zu einem Mississippi-Schaufelraddampfer vom Beginn des 19. Jh. Moderne Schiffstypen sind in der Schau mit einem Frachtschiff und einem Öltanker vertreten.

Alfred Beckers aufwändig gearbeitete Objekte zeichnen sich durch exakt verkleinerte Nachbildungen der Vorbilder aus. Zusätzlich zur hohen Perfektion der Bearbeitung und Detailtreue kommen besonders haltbare Materialien wie Messing, Kupfer, Holz, Lacke und Kunststoffe zur Anwendung. Seine Schiffsmodelle mit teilweise wichtigen Bewegungsfunktionen und ferngesteuerter Schwimmfähigkeit, sind von beeindruckender technischer als auch künstlerischer Qualität.

(Foto: Jürgen Rennebach)