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Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes der Stadt Nordhausen

Öffentliche Beteiligung vom 30.01.2019 bis 15.02.2019!
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Warum ist eine Fortschreibung notwendig?

Die Stadt Nordhausen verfügt über ein gesamtstädtisches einzelhandelsbezogenes Zentrenkonzept, welches durch den Nordhäuser Stadtrat am 15. November 1995 beschlossen wurde.
Im Jahr 2004 wurde ein Einzelhandelsentwicklungskonzept erarbeitet, das von dem Nordhäuser Stadtrat jedoch nicht beschlossen wurde. Die letzte flächendeckende Erhebung des Nordhäuser Einzelhandelsbestandes im Rahmen des o. g. Konzeptes hat von April bis Juli 2003 stattgefun-
den und ist damit mehr als 15 Jahre alt.

Es hat sich aber nicht nur die Nordhäuser Einzelhandelslandschaft verändert. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundes- (BauGB-Novellen) wie auf Landesebene (Landesentwicklungsprogramm 2025 des Landes Thüringen, in Kraft getreten im Juli 2014) sowie die Rechtsprechung haben sich weiterentwickelt.

Warum ist ein solches Konzept wichtig?

  • Es stellt eine unverzichtbare Grundlage für sachgerechte Planungen zur Steuerung des Einzelhandels sowie zur Beurteilung und Abwägung von (insbesondere großflächigen) Einzelhandelsvorhaben dar.
  • Es hilft der Stadt Nordhausen frühzeitig mögliche Auswirkungen einzelner Planvorhaben bzw. Standortentscheidungen auf die Versorgungsstrukturen im Stadtgebiet einschätzen zu können.
  • Es dient als fundierte Bewertungsgrundlage und Orientierungshilfe für sachgerechte Grundsatzentscheidungen im Zusammenhang mit einzelhandelsspezifischen Stadtentwicklungsfragestellungen.
  • Es zeigt Handlungsnotwendigkeiten zur Schaffung von geeigneten städtebaulichen Rahmenbedingungen für die stadtentwicklungspolitisch gewünschte Einzelhandelsentwicklung auf.
  • Es stellt vor diesem Hintergrund eine bedeutende Argumentations- und Begründungshilfe im Rahmen der bauleitplanerischen Umsetzung dieser Zielsetzungen dar.

Welche Ziele verfolgt die Fortschreibung?

  • Die Untersuchung soll – unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher, demographischer und städtebaulicher Rahmenbedingungen als auch betrieblicher Anforderungen – einzelhandelsspezifische Entwicklungserfordernisse und -grenzen aufzeigen.
  • Mit dem Konzept sollen Strategien für die zukünftige Steuerung und Entwicklung des Einzelhandels in Nordhausen im Allgemeinen und insbesondere der zentralen Versorgungsbereiche sowie der Fachmarktstandorte (u.a. Darrweg und Hallesche Straße) im Speziellen formuliert werden.
  • Vor allem soll die Fortschreibung des Konzeptes auch die Planungs- und Rechtssicherheit für zukünftige Entscheidungen und Verfahren sowohl auf kommunaler wie auch privater Seite weiterhin gewährleisten.

Meilensteine zur Fortschreibung

  • Beauftragung des Büros Junker & Kruse Stadtforschung Planung, Dortmund, im Juni 2018 nach Beschluss im Stadtrat am 30. Mai. 2018.
  • Zur Analyse der Angebotssituation wurde im Juli/August 2018 eine flächendeckende Vollerhebung des Nordhäuser Einzelhandelsbestandes durchgeführt.
  • Eine Kundenherkunftserhebung fand in Koopertion mit ausgewählten Einzelhändlern im September 2018 statt.
  • Die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes wurde durch einen begleitenden Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern des City-Managements, des Einzelhandels, der IHK, des EHV sowie den Fraktionen, kritisch begleitet und unterstützt.
  • 29. Januar 2019 Kick-Off der Bürgerbeteiligung mit dem Stadtgespräch und sich anschließender Offenlage des Konzeptes. Bis einschließlich 15. Februar 2019 besteht für die Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich zu informieren und zu äußern.
  • Ab 16. Februar 2019 erfolgt die Auswertung und Abwägung der Stellungnahmen und die Finalisierung des Konzepts.
  • Beschluss des fortgeschriebenen Einzelhandels- und Zentrenkonzepts für die Stadt Nordhausen als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 (6) Nr. 11 BauGB durch den Stadtrat im März 2019.

Hinweise zum Beteiligungsverfahren

  • Bei der Abgabe von Stellungnahmen ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Eine Mitteilung des Abwägungsergebnisses ist anderenfalls nicht möglich. Ohne Zuordnung der Stellungnahme kann die Einschätzung der Betroffenheit privater Belange erschwert sein.
  • Mit der Abgabe der Stellungnahme wird in die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung eingewilligt.
  • Über die eingegangenen Stellungnahmen wird ggf. in öffentlicher Sitzung des Stadtrates beraten und entschieden bzw. können diese in weiteren Verfahrensschritten Bestandteil einer öffentlichen Auslegung werden.
  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach Auslegungsende abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung der Stadt Nordhausen unberücksichtigt bleiben können.