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Stadt der Vielfalt

Freitag, 10.Dezember 2010, 09:58 Uhr
Nordhausen (ag) Im Atrium der Petersbergschule trafen sich gestern die Stadtoberen und Vertreter aus Gesellschaft und Kultur um das Ende des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut- Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ festlich zu begehen. Neben Resümee und Danksagungen wurde auch eine Broschüre rund um die zahlreichen Projekte vorgestellt und ein Blick in die Zukunft gewagt...

Während draußen der Winter den Petersberg in weiß tauchte, blickte man im Atrium der Petersbergschule auf vier erfolgreiche Jahre im Kampf gegen Rechtsextremismus und für Toleranz und Demokratie zurück. Im Rahmen des lokalen Aktionsplanes (LAP) der Stadt Nordhausen konnten in diesem Zeitraum 45 Projekte realisiert werden. Jedes Projekt versuchte, auf die eine oder andere Art und Weise, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen demokratisches Verhalten, soziale Kompetenzen, friedliche Konfliktlösungsstrategien und Toleranz zu vermitteln. Über 20 Vereine, Institutionen und Einrichtungen beteiligten sich seit 2007 am „Vielfalt tut gut“- Programm und setzten ihre Ideen in den Bereichen Bildung, Kompetenzvermittlung, Kultur und Geschichte um.

Auf einzelne Projekte konnte daher nur kurz eingegangen werden, doch wurde dafür die Broschüre „Nordhausen - Stadt der Vielfalt“ vorgestellt. Übersichtlich und informativ stellt das Heft alle Projekte vor. Organisation und Umsetzung des LAP in Nordhausen werden ebenso thematisiert wie die Nachhaltigkeit jedes einzelnen Projekts und die daraus entstandenen Materialien. Die Broschüre wird in der Stadtinformation, den Schulen der Stadt sowie bei den Projektträgern kostenlos ausliegen.

Im Rahmen der gestrigen Veranstaltung würdigten Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und die Leiterin des Amtes für Kultur, Soziales und Bildung, Frau Dr. Cornelia Klose, besonders das Engagement aller Teilnehmer und Projektträger sowie die Arbeit der Koordinierungsstelle und des Begleitausschusses. Die Mitglieder des Begleitausschusses, die sich aus Vertretern der Stadtratsfraktionen, der Kirchen und der Zivilgesellschaft zusammensetzten, wurden ob ihres ehrenamtlichen Engagements noch einmal gesondert geehrt. Das sollte eigentlich zusammen mit einem der engagiertesten Vorreiter im Kampf gegen Rechtsextremismus in Thüringen, dem Jenaer Bürgermeister Dr. Albrecht Schröter (SPD), geschehen. Er musste seinen Besuch jedoch kurzfristig absagen: die winterlichen Witterungsverhältnisse hatten seine Fahrt verhindert.

Zum Ende der Veranstaltung gab Kulturamtsleiterin Klose dann einen Ausblick in die Zukunft. Während das Programm „Vielfalt tut gut“ gestern offiziell beendet wurde, steht die Förderung der Nachhaltigkeit der begonnen Arbeit nun im Blick des neuen Bundesprogrammes „Toleranz fördern und Kompetenz stärken“. Damit könnten die gewachsenen Strukturen und Netzwerke weiterhin gefördert werden. Der Kampf gegen rechtsextreme Tendenzen und für Demokratie und Vielfalt in Nordhausen wird somit in Nordhausen auch mit finanziellen Mitteln des Bundes fortgesetzt werden können.

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