
Die Olsenbande greift nach den Sternen
Komödie unter Verwendung der Filme von Erik Balling und Henning Bahs
Fassung von Steffen Mensching
Kooperation mit dem Theater Rudolstadt
Geeignet ab 8 Jahren
Die Olsenbande ist zurück! Mehr noch: Das Trio hat Zuwachs bekommen und sich verjüngt. Ansonsten ist alles wie immer. Die Bande schluckt Unmengen Tuborg-Bier, Yvonnes Redefluss ist kaum zu bremsen, Benny macht den Wechselschritt und Kjeld leidet an Hunger und Todesangst, lässt aber die Hebammentasche nicht aus den Fingern. Auch gibt es – wie sollte es anders sein? – einen Tresor der Firma Franz Jäger Berlin. Der steht an einem Ort, den die Bande nur widerwillig betritt. Aber Egon hat einen Plan, da hilft kein Jammern. Denn diesmal steht die Existenz Dänemarks auf dem Spiel. Ob die Olsenbande erfolgreich sein wird, ist noch ein gut behütetes Geheimnis. Trotzdem, soviel sei verraten: Das Finale dieser Komödie wird wie das ganze Stück eine echte Überraschung und eine Riesengaudi!
Der Däne Egon Olsen ist wahrscheinlich der beliebteste Kleinkriminelle Ostdeutschlands. Ein Millionenpublikum zwischen Suhl und Stralsund hat jahrzehntelang seine kühnen Pläne bewundert. Die Olsenbande schaffte etwas, was dem staatlichen Parteijargon zu DDR-Zeiten nie gelang: Sie wurde Teil der Alltagskultur und Umgangssprache. Wenn etwas in der DDR funktionierte oder die Leute faszinierte, ging mit »mächtig gewaltig« der Daumen hoch.