Sanierung Wallrothstraße
Grund der Sperrung der Wallrothstraße
Baulicher Zustand
Der bauliche Zustand der Wallrothstraße läßt sich wie folgt beschreiben:
- Mängel im Bereich der Tragfähigkeit der Fahrbahn (Senkenbildung)
- mangelnde Oberflächenentwässerung der Fahrbahn (fehlende Straßenabläufe)
- fehlende oder defekte Bordanlagen entlang der Fahrbahn
- nicht mehr standsichere Böschung und dadurch starke Rissbildung
- fehlende Geh- / Radwege Verbindung
Als Hauptursache für die Schäden wird im Baugrundgutachten die grundsätzlich mangelhafte Entwässerung des Straßenkörpers sowie die geringe Tragfähigkeit der talseitigen Dammschüttungen angesehen.
Was ist in den einzelnen Bauabschnitten geplant
Im 1. Bauabschnitt erfolgt der grundhafte Ausbau der Wallrothstraße ab dem Kreuzungsbereich Beethovenring / Wallrothstraße auf der Höhe der Straßenbahnwendeschleife bis zur Bingerhoftreppe. Die Wallrothstraße wird auf eine nutzbare Breite von 6,50 m verbreitert, erhält einen 2,50 m breiten Gehweg sowie eine neue Straßenbeleuchtungsanlage. Durch den Einbau eines Regenwasserkanals wird das anfallenden Oberflächen- und Schichtenwasser gefasst und im Bereich des Philosophenwegs in Richtung Stadtpark geleitet. Dies erfolgt über den wieder zu aktivierenden Teil des alten Mühlgrabens. Dazu ist neben den Arbeiten am alten Gewässerbett auch die Neuanlegung des vorhandenen Schlammfangs sowie der Ersatzneubau des Kanals unter der Bundesstraße B 4 erforderlich. Ebenfalls Bestandteil des 1. Bauabschnittes ist der Ersatzneubau der Fußgängerbrücke am Philosophenweg inkl. der Zugangstreppe.
Die weiteren Bauabschnitte beginnen an der Einmündung Zum Alten Tor und endet Ecke Wallrothstraße / Geiersberg. Bei dem zu bearbeitenden Bereich handelt es sich um den Abschnitt im Zuge der Wallrothstraße, der den höchsten Schädigungsgrad aufweist, was wesentlich zur Einschränkung der Befahrbarkeit der Straße führte. Neben der Hangsicherungsaufgabe (hangseitig und talseitig), wird der grundhafte Ausbau der Straße und der Kanalbau fortgesetzt. Auch die Fortführung des Straßenbeleuchtungsausbaus und der Vollzug des Naturschutzfachlichen Ausgleichs durch die Ausführung der nötigen Ersatzpflanzungen sind Bestandteil der weiteren Bauabschnitte.
Aktuell: Ausbaustandard 1. BA
Entsprechend der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraße (RASt) wurde ein Querschnitt für Hauptverkehrsstraßen mit einer Fahrbahnbreite von 6,50m festgelegt. Die Begegnungsfälle LKW/LKW sowie Bus/Bus hierbei können realisiert werden.
Entwässerung
Die Entwässerung der Straße und des Gehwegs wird durch entsprechendes Quer- bzw. Längsgefälle der Oberfläche, Straßenabläufe und den Regenwasserkanal realisiert.
Gehweg/Einmündende Straßen
Entlang der Fahrbahn wird westlich ein Gehweg vom Bauanfang (Beethovenring) bis zur Einmündung der Straße Zum Alten Tor angelegt. Er dient der Sicherheit der Fußgänger und wird in einer Durchschnittsbreite von 2,50 m angelegt. Die Befestigung des Gehweges erfolgt in Betonpflaster.
Böschungsgestaltung
Zur Verbreiterung des Straßenquerschnittes wird die östliche Böschung der Straße abschnittsweise profiliert und mit Winkelstützelementen befestigt.






