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Anfang April Baubeginn: Neue Bahnhofstraße wird optisch breiter

Freitag, 29. November 2002, 11:26 Uhr
NORDHAUSEN (psv) Anfang April 2003 beginnt die Umgestaltung der Fußgängerzone in der Nordhäuser Bahnhofstraße. Damit wird die letzte Etappe der neuen innerstädtischen Verbindungsachse vom Rathaus zum Bahnhofsplatz in Angriff genommen. Die Neugestaltung dieser Verbindungsachse ist eine sogenannte „innerstädtische Begleitmaßnahme“ zur Landesgartenschau 2004. Bis zum Sommer-Ende 2003, so die Planung, soll die neue Bahnhofstraße fertig sein.

„Das wird ein grundhafter Ausbau“, kündigte Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kohlhause an. Im Untergrund würden sämtliche Leitungen und Kanäle neu verlegt, „gleichzeitig wird der Leitungsraum geordnet“.

Bei der Gestaltung der Fußgängerbereiche in der Bahnhofstraße werde sich das fortsetzen, was am Kino beginne: „Die Gestaltung durch diagonal verlegtes Betonsteinpflaster. Damit werden wir dem Projekt der Verbindungsachse gerecht, die sich auch optisch als Einheit darstellt.“ Lediglich im Straßenbahn-Gleisbereich der Fußgängerzone werde man aufgehellten Gussasphalt verwenden.

Mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße werde diese optisch breiter. „Mehr als 30 neue hohe, schlanke Bäume werden jeweils in Dreiergruppen ? und eingefasst in Granitpflaster-Ringe - links und rechts der Gleise gepflanzt; dichter an die Häuserfassaden heran als die jetzt vorhandenen. Auch damit knüpfen wir an das Verbindungsachsen-Konzept an: Die Baumreihen beginnen schon in der oberen Rautenstraße“, so Kohlhause. Trotz der Nähe der Bäume zur Bebauung in der Bahnhofstraße würden Vordächer oder Werbeschilden an den Geschäften nicht stark beeinträchtigt. Zwischen den Bäumen würden Bänke und Fahrradständer aufgestellt.

„Nicht mehr wie gewohnt“ werde die Beleuchtung in der Bahnhofstraße aussehen. Die Leuchten an Masten würden durch Lampen ersetzt, die an Stahlseilen hingen. „Diese Seile spannen sich an mehreren Stellen quer über die Fußgängerzone, in der Mitte ist die Beleuchtung“, erklärte Kohlhause. Das sei nicht nur optisch reizvoll, sondern schaffe gleichzeitig mehr Freiheit in die darunter liegenden Verkehrsflächen.

Die Straßenbahnhaltestelle vor der „Atrium-Passage“ werden ebenfalls neu gestaltet. „Wir arbeiten hier ? wie zum Beispiel vor dem Theater und dem Rathaus, mit einer Auframpung. Damit ist ein barrierefreies ? weil niveaugleiches - Einsteigen in die Bahn möglich“, sagte Kohlhause.

Im Interesse der Geschäftsleute in der Bahnhofstraße werde abschnittsweise gearbeitet: „Die Geschäfte sollen erreichbar bleiben“, so Kohlhause. Jeder der vier Abschnitte solle möglichst vor Beginn des nächsten komplett abgeschlossen werden.

Eine erste Beratung mit den Geschäftsleuten und Anliegern fand bereits im Oktober statt. Deren Hinweise werden in der Ausführungsplanung berücksichtigt „und vor Baubeginn wird es eine erneute Zusammenkunft geben“ , sagte Kohlhause.

Zum Bild: Die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße bekommt eine neues Gesicht: Optisch breiter, mit mehr als 30 neuen Bäumen und querhängenden Leuchten.
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